Tja Firelands ist da, aber Bossgegner und Raids habe ich keine gesehen, der Testraid ist aus mir nicht bekannten Gründen leider ausgefallen. Ich hoffe wirklich das es sich dabei um eine einmalige Aktion gehandelt hat und es nur aufgeschoben nicht aufgehoben ist, wenn ihr versteht was ich meine.
Dennoch war ich nicht ganz untätig. Ich habe mich durch die neuen Questen gewühlt und die ersten beiden Dailies am neuen Questhub freigespielt. Bis dahin war das alles ganz cool und witzig, aber mit den Jahren ist meine Resistenz gegen dailies und bestimmte Formen von Grinds einfach massiv gesunken bzw. gänzlich verschwunden. Den letzten Todestoß in dieser Richtung hat mir der Mathos-Clan in Rift verpasst. Der war so unverschämt, das ich mich einfach schlichtweg geweigert habe und jetzt immer hart hadern muss ob ich mich dieser Wasserfolte… ähm Tagesquesterei füge/unterwerfe.
Die andere Questlinie in der Fandral Staghelm den ich schon seit classic tief verabscheut habe, so richtig zum vollblutarschloch hocharbeitet und man zusammen mit Thrall’s Geliebter diesen versucht aus den Fängen eines hinterhältigen Fluches zu retten ist schon sehr cool – wie eigentlich alles was mit Thrall zu tun hat.
Die Questlinie schafft es IMHO recht gekonnt einige wichtige Dinge über Thrall zu erzählen und dabei immer wieder schnell zwischen Coolness, Herzschmerz & Kitsch und einigen guten Gags und Einzeilern mit perfektem Timing hin und her zu springen.
Als wäre der Spass und die erzählte Gesichte nicht schon cool genug, gibt es am Ende als Lohn der Mühe noch ein ordentliches Itemupgrade im Form eines epischen Umhangs und eine Szene mit einem durchaus ansehnlichen Who-is-Who Versammlung einiger der ganz großen Namen des WarCraft-Universums. Dabei fällt mri auf, das die Nozdormus Humanoide Form derbe rockt, wenn alle männlichen Blutelfen so cool aussehen würden, dann würde ich mir überlegen auch einen zu spielen.^^
Darüber hinaus kam der Patch sehr passend. Durch den neuen Patch habe ich nur 100 Valor Points verloren, also kein Grund zur Klage. Hinzu kommt das es das schön T11 äquivalente Spielzeug jetzt für Justice Points gibt und ich hier schön einen blauen Ring gegen eine epische Version austauschen kann, ebenso wie ich durchaus in der Lage bin ggfs. mir noch bis zu 3 T11 Teile zuzulegen. Leider ist der 2er Setbonus als MM so derbe uninteressant da er lediglich 19 DPS liefert, das man hier schon genau schauen muss, ob nicht notfalls zu viel auf der Strecke bleibt. Ich bin dennoch recht zuversichtlich, dass ich zwei Teile einbauen kann, da ich um den neuen Umhang einbauen zu können irgendwie Hitrating loswerden muss. Hier schätze ich, wenn ich die Werte recht im Kopf habe ist durchaus eine Möglichkeit mittels der Handschuhe das ganze einzubauen.
Ansonsten war der Abend Instanztechnisch ganz ok. Nach einem schwachen start in ZG und 2 oder 3 unfähiger Tanks, hatten wir dann eine Gruppe die sehr gut funktionierte. Wir bekamen einen fähigen Tank und noch einen ganz brauchbaren DD. Da jeder Punkte brauchte und die Gruppe funktionierte rockten wir dann noch vier weiter Zandalari Instanzen, so dass für diese Woche schon 700 von 980 Zählern auf dem Konto sind. Hinzu kam auch das wir es sogar trotz 3 Fehler (1 Scout + Reinforcments, Lynxe + unötiger Juggernaught/Archon Pull) den 4er Timedloot abstauben konnten. Wir konnten ihn diesmal aber nicht gewinnen, die Bärenmountabdeckung bleibt weiterhin nur 1/3.
Dennoch ein netter Abend.
Donnerstag, 30. Juni 2011
Mittwoch, 29. Juni 2011
Aufbruch nach Firelands
Nachdem der Löwenanteil der pre-Raid Arbeit mit Khalen erledigt ist, will heißen ZG und ZA abgefarmt und die wichtigsten Items abgeräumt, fehlt mir derzeit nur noch der Ring von Kilnara um wirklich alles zu haben was ich aus Instanzen brauchen kann. Mal abgesehen natürlich von mehr Valor Points und noch ein wenig Ruf bei Therezane, denn leider habe nich derzeit noch die kleinen Schulterverzauberungen. Auch die Berufe sind dort, wo sie fürs Raiden unbedingt sein müssen – sprich ich kann 67 AGI Gems herstellen und habe sie schon gesockelt, ebenso wie ich 130 AGI auf meine Armschiene klatschen konnte.
Ich habe die 8% Hit-Hürde knapp überschritten, das restliche Equip ist reforged nach dem üblichen Crit > Haste > Mastery.
Die nötigsten Pets sind eingefangen und befinden sich jetzt im Sortiment. Katze, Wolf, Raptor & Hyäne – als vorhanden, um eventuell auftretende Lücken bei den Raidbuffs zu stopfen.
Jetzt bleibt nur noch übrig endlich einen Raid zu finden, mit dem man loslegen kann. Unser erster Versuch ein neues Zuhause zu finden, nachdem der „boot“ unser eigenen kleinen 10er HC-Truppe missglückt ist, war ein mächtiges Debakel. Von der „erwachsenen“ Comunity bei der man mindestens 21 Lenze auf Gottes Erdboden abgerissen haben musste war nicht viel zu merken. Ok zugegeben das Wort „Alda“ wurde dort nicht gebraucht dafür waren die Sprüche und Themen anders einfach Niveaulos, also nicht besser niveaulos sondern einfach anders schlecht.
Während meines Bewerbunsgruns gingen mir stets immer wieder die gleichen Dinge durch den Kopf:
1) Omfg, wie komisch doch immer wieder Kerle im TS werden, wenn sie spitz wie nachbars Lumpi auf ihre Mitraiderin im gleichen Channel sind.
2) WTF!?! Wie kann man mit komplettem 359ger Gear nur so verkackten Schaden machen! Nach dem ersten Bosse war klar, hier brauchst du nicht anstrengen um 150% des Schadens den die Gildies machen zu drücken.
3) Oh-noes!!!! Kann man echt mit so unterirdischem Movement, Reflexen, Situational-Awarness und Schaden soviel Encounter legen wie?!?
4) Ich habe Angst, entweder Wipen und Zergen die sich mehr durch als das es mir lieb ist, oder der Content ist lächerlich einfach.
5) Wenn das ein Raidtank ist, dann weiß ich warum die DDs hier keinen Druck machen, da geht auch nicht mehr! Gut das es FD und MD gibt!
Naja nach diesem Fehlschlag nun also der nächste Proberaid heute Abend. Wenn alles glatt läuft steigen wir gleich im ersten Firelands Raid der Gilde ein. Das ist doppelt cool. Zum einen steige ich damit beim neuen Content früher ein als geplant und die Chance den Anschluss bei diesem Addon ztu verlieren wird minimiert. Zusätzlich kann man sich den Encounter mit den anderen zusammen erspielen, was immer Vorteile hat, da viele oft vergessen das sie auch eine gewisse Lernkurve bei ihrem Farmcontent hatten und einem oftmals nicht die Anzahl an Doofheits/Überraschungswipes zugestehen die sie gebraucht haben, weil man an einem komplett neuem Encounter für einen selber ist. Und egal wieviel Videoguides man auch gesehen hat, selbst einen Encounter zu spielen ist nochmal was ganz anderes. Denn auch ein guter DD ist in einem Farmencounter besser weil er einfach mehe Routine hat, bestimmte Situationen hatte er schon und kann dann einfach darauf reagieren oder er hat schon vorher für sich einen kleinen Kniff erarbeitet wie er es erst gar nicht dazu kommen lässt, was zusätzlich zum sicheren Spiel auch seine DPS Zeit erhöht.
Zusätzlich dazu kommt das meine Cata-Hunter-Routine eben noch nicht da ist, das braucht noch einige Zeit. Fehlende Routine + Unbekannte Bosse + Schlechteres Equip sind durchaus eine heftige Hürde. Da ist es einfach gut wenn die anderen Mitspieler auch an einem unbekanntem Encounter sind, damit sie nur noch auf 2 und nicht auf 3 Ebenen Vorteile haben, denn in einem Proberun wird einem halt schon sehr genau auf die Finger gesehen.
Montag, 20. Juni 2011
Khalen ist nun Ork! Lok’tar ogar!
Wie dumm ich doch gewesen bin. Anders kann ich es einfach nicht sagen. Damals in Wrath war ich gegen Ende ausgebrannt. Nachdem sich 3 Gilden in denen es mir gefallen hat und in den letzten beiden konnte ohne weiteres durchaus erfolgreich geraidet werden - einfach zerlegt hatten, hatte dies auch an meiner Lust einige Spuren hinterlassen. Auch wenn ich gegen Gildendramen wesentlich resistenter geworden bin und es als ein durchaus natürlichen Prozess betrachte, so ist doch jede neue Gemeinschaft wieder eine neue „Aufgabe“. Damals fühlte ich mich in meiner vierten Wrath-Gilde einfach nicht sonderlich wohl und meine Motivation mich dort einzuleben und anzupassen war viel zu gering, zumal ich eben das Gefühl hatte, irgendwie passe ich da nicht so recht hin, was bei den vorigen Stationen eben gar nicht der Fall gewesen ist, auch von Sekunde 1 schon nicht.
Aber ich schweife ab. Zurück zu Thema. Ich war ziemlich Dumm. Denn aufgrund der mangelnde Motivation und der Befürchtung das Blizzard aus meiner Lieblingsklasse zu sehr meine Hasseklasse #1 den Schurken baut da ich mit der Klassenmechanik nie warm geworden bin, war ich einfach zu intolerant und habe Blizzard nicht einmal die Chance gegeben mich wirklich zu enttäuschen.
Nachdem sich Rift wie man hört in ein reinstes Makrofest verwandelt hat und jede DPS-Klasse da derzeit mit maximal 2 Makros gespielt werden kann, wollte ich mir jetzt wo der Mainchar quasi in den Startlöchern steht und der Farmdruide sich nunmal wie ein Schurke spielt mir immer nur eine Zeitlang Spaß macht, habe ich nun meinen damals so sehr geliebten Hunter wieder ausgegraben.
Und was soll ich sagen – HAMMER!!! Ich habe bislang zwar nur als Marksmen (MM) gelevelt, aber da dies derzeit auch DIE Raidskillung ist, reicht mir das vollkommen.
Das ganze spielt sich gewohnt gut, wie ein Hunter eben, nur dass es jetzt einen Spritzer Furykrieger mit bekommen hat. Ich bin immer noch voll geflashed. Hätte nicht gedacht das man aus dem Fokuskonzept einen Spielstil rausholen könnte der sich so komplett anders anfühlt als ein Schurke.
Ich hatte befürchtet, dass durch das Wegfallen von ArP die ganze Sache zu simpel werden würde, aber es gibt mit Mastery ja auch einen neuen Statuswert und mit dem Reforging kann man schön rumspielen. Neben dem altbekannten Hitcap jonglieren ist Haste jetzt etwas bei dem man sich wieder mehr Gedanken machen muss vor allem im Bezug auf Proccs und dicke Hastebuffs wie Heroism/Bloodlust und Rapid Fire. Das ist alles sehr vielversprechend, denn ich steh auf solche Zahlenspiele.^^
Für einen MM gibt es abhängig von der Skillung nun 3 bis 4 Phasen die Auswirkung auf seine Prioritätenliste haben, ebenso wie besagte Hastebuffs die Prioliste verschieben. Zusätzlich muss man durch eine bestimmte Schussfolge einen wichtigen Selfbuff aktiv halten, und der Signitureshot (CS) ist auch möglichst exakt auf CD zu halten und nebenbei auch noch Fokusdumpen, wobei dynamische Proccs das Ganze auch nochmal verschieben und man seine Rota anpassen muss.
Wenn man das grundsätzliche Konzept verstanden hat, dann lassen sich auch jetzt schon passable DPS rausdrücken. Dennoch hat man es gut geschafft ein „easy to learn & hard to master“ beim MM Specc umzusetzen. Es wird einige Zeit brauchen bis ich durch Routine und durch das genaue kennen der Kämpfe sowie durch viel Übung in Instanzen und der Puppe, ein für mich persönliches Optimum erreiche. Derzeit passieren mir noch massig Fehler, in der Regel mehrere pro Boss oder Trashgruppe.
Da bleibt Fokus ungenutzt, da vergeht zu viel Zeit beim Anvisieren ein neuen Ziels (eins meiner größten Probleme im Gegensatz zu früher fühlt sich das ganz schön anders an), Da bleibt ein benutzbarer CS zu lange ungenutzt, da vergesse ich Rapid Fire, beim Aimed-Fokusdump während der CA-Phase fällt mein ISS Buff. Baustellen über Baustellen. Aber das motiviert natürlich auch ungemein, dass ganze besser zu beherrschen.
Inzwischen ist der Gute 85. Ich bin für 85ger Heroics hitcapped (nicht für Raids) und mein Itemlevel beträgt 343. Mal schauen wie lange ich brauche bis ich ZA und ZG gehen kann. Ich denke aber, dass ich innerhalb dieser Woche sicherlich irgendwo den einen Punkt auftreiben werde um die Zandalari Instanzen gehen zu können. Derzeit habe ich mir jetzt auch noch eine BM Skillung zugelegt die sich recht gut dafür eignet Instanzen zu gehen und guten Schaden zu liefern wenn man mal die Selee etwas baumeln lassen möchte, da sie sich um einiges entspannter spielen lässt.
Aber ich schweife ab. Zurück zu Thema. Ich war ziemlich Dumm. Denn aufgrund der mangelnde Motivation und der Befürchtung das Blizzard aus meiner Lieblingsklasse zu sehr meine Hasseklasse #1 den Schurken baut da ich mit der Klassenmechanik nie warm geworden bin, war ich einfach zu intolerant und habe Blizzard nicht einmal die Chance gegeben mich wirklich zu enttäuschen.
Nachdem sich Rift wie man hört in ein reinstes Makrofest verwandelt hat und jede DPS-Klasse da derzeit mit maximal 2 Makros gespielt werden kann, wollte ich mir jetzt wo der Mainchar quasi in den Startlöchern steht und der Farmdruide sich nunmal wie ein Schurke spielt mir immer nur eine Zeitlang Spaß macht, habe ich nun meinen damals so sehr geliebten Hunter wieder ausgegraben.
Und was soll ich sagen – HAMMER!!! Ich habe bislang zwar nur als Marksmen (MM) gelevelt, aber da dies derzeit auch DIE Raidskillung ist, reicht mir das vollkommen.
Das ganze spielt sich gewohnt gut, wie ein Hunter eben, nur dass es jetzt einen Spritzer Furykrieger mit bekommen hat. Ich bin immer noch voll geflashed. Hätte nicht gedacht das man aus dem Fokuskonzept einen Spielstil rausholen könnte der sich so komplett anders anfühlt als ein Schurke.
Ich hatte befürchtet, dass durch das Wegfallen von ArP die ganze Sache zu simpel werden würde, aber es gibt mit Mastery ja auch einen neuen Statuswert und mit dem Reforging kann man schön rumspielen. Neben dem altbekannten Hitcap jonglieren ist Haste jetzt etwas bei dem man sich wieder mehr Gedanken machen muss vor allem im Bezug auf Proccs und dicke Hastebuffs wie Heroism/Bloodlust und Rapid Fire. Das ist alles sehr vielversprechend, denn ich steh auf solche Zahlenspiele.^^
Für einen MM gibt es abhängig von der Skillung nun 3 bis 4 Phasen die Auswirkung auf seine Prioritätenliste haben, ebenso wie besagte Hastebuffs die Prioliste verschieben. Zusätzlich muss man durch eine bestimmte Schussfolge einen wichtigen Selfbuff aktiv halten, und der Signitureshot (CS) ist auch möglichst exakt auf CD zu halten und nebenbei auch noch Fokusdumpen, wobei dynamische Proccs das Ganze auch nochmal verschieben und man seine Rota anpassen muss.
Wenn man das grundsätzliche Konzept verstanden hat, dann lassen sich auch jetzt schon passable DPS rausdrücken. Dennoch hat man es gut geschafft ein „easy to learn & hard to master“ beim MM Specc umzusetzen. Es wird einige Zeit brauchen bis ich durch Routine und durch das genaue kennen der Kämpfe sowie durch viel Übung in Instanzen und der Puppe, ein für mich persönliches Optimum erreiche. Derzeit passieren mir noch massig Fehler, in der Regel mehrere pro Boss oder Trashgruppe.
Da bleibt Fokus ungenutzt, da vergeht zu viel Zeit beim Anvisieren ein neuen Ziels (eins meiner größten Probleme im Gegensatz zu früher fühlt sich das ganz schön anders an), Da bleibt ein benutzbarer CS zu lange ungenutzt, da vergesse ich Rapid Fire, beim Aimed-Fokusdump während der CA-Phase fällt mein ISS Buff. Baustellen über Baustellen. Aber das motiviert natürlich auch ungemein, dass ganze besser zu beherrschen.
Inzwischen ist der Gute 85. Ich bin für 85ger Heroics hitcapped (nicht für Raids) und mein Itemlevel beträgt 343. Mal schauen wie lange ich brauche bis ich ZA und ZG gehen kann. Ich denke aber, dass ich innerhalb dieser Woche sicherlich irgendwo den einen Punkt auftreiben werde um die Zandalari Instanzen gehen zu können. Derzeit habe ich mir jetzt auch noch eine BM Skillung zugelegt die sich recht gut dafür eignet Instanzen zu gehen und guten Schaden zu liefern wenn man mal die Selee etwas baumeln lassen möchte, da sie sich um einiges entspannter spielen lässt.
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Donnerstag, 9. Juni 2011
Ein Statusbericht
Mein neuer Mainchar Adarga@EU-Thrall ist nun raidready. Mit all den neuen Optionen die einem durch ZA und ZG zur Verfügung stehen, sollte das eigentlich kein Problem sein. Mein Equipment ist derzeit nahezu pre-Raid BiS. Sicher hier und da könnte man sicher mit Valorpoints noch kleine Upgrades fahren, aber wöchentliches Cap ist wöchentliches Cap, schneller geht es nunmal nicht. Das Equip ist auch mit guten Enchants versorgt, inkl. der Ringe. Lediglich Jewelcrafting ist erst auf 325, weil es mir nicht so wichtig ist das ich das koste was wolle pushe. Das wird durch mein zweites Projekt derzeit früher oder später erledigt.
Das Zweitprojekt heißt Tauren-Farmdruide: Herbalism & Mining. Derzeit ist dieser mit seiner 60ger Flugform dabei die letzten Questen in den Zangarmarschen zu absolvieren. Also irgendwas um Level 65 rum.
Derzeit staune ich immer wieder wie gut es sich mit dem Druiden leveln lässt. Die frühe Flugform und wirklich krasse Katzendps + Heilung (sofern überhaupt nötig) auf einer eigentlich komplett brachliegenden Resource sind wirklich enorm.
Zusätzlich dazu die Rassenfähigkeit der Tauren die Kräuterkunde noch einmal zusätzlich verbessert und obendrein gibt es jedesmal auch noch einen Fetten Batzen XP – einfach Traumhaft.
Die nächsten Ziele heißen also Druiden weiterleveln, Dadurch Jewelcrafting auf dem Main pushen, Valor Points farmen und der versuch eine funktionierende 10er Raidgruppe aufzustellen, weil wir mit Bordmitteln das nicht komplett alleine stemmen können.
Das Zweitprojekt heißt Tauren-Farmdruide: Herbalism & Mining. Derzeit ist dieser mit seiner 60ger Flugform dabei die letzten Questen in den Zangarmarschen zu absolvieren. Also irgendwas um Level 65 rum.
Derzeit staune ich immer wieder wie gut es sich mit dem Druiden leveln lässt. Die frühe Flugform und wirklich krasse Katzendps + Heilung (sofern überhaupt nötig) auf einer eigentlich komplett brachliegenden Resource sind wirklich enorm.
Zusätzlich dazu die Rassenfähigkeit der Tauren die Kräuterkunde noch einmal zusätzlich verbessert und obendrein gibt es jedesmal auch noch einen Fetten Batzen XP – einfach Traumhaft.
Die nächsten Ziele heißen also Druiden weiterleveln, Dadurch Jewelcrafting auf dem Main pushen, Valor Points farmen und der versuch eine funktionierende 10er Raidgruppe aufzustellen, weil wir mit Bordmitteln das nicht komplett alleine stemmen können.
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Dienstag, 31. Mai 2011
Zul’Gurub (85, Cata) review
Blizzard strikes again! Zul’gurub war die zweit älteste Raidinstanz die das Spiel zu bieten hatte und war damals seiner Zeit weit Voraus, Questen, Repgrind, Spezialrezepte, Freiluft Instanz => reiten war also möglich, Multiwinged => jeder Boss war frei zugänglich, die ersten Hardmodes die das Spiel kannte: Hakkar mit und ohne Priester, der erste kleine Raid mit 20 statt 40 Mann, Lootabdeckung die mehrere Raidtiers überdauerte, Raremounts, Beschwörbare- und Randombosse: Gaz’rankah und Edge of Madness.Oder kurz gesagt ZG hatte damals schon verdammt viel Innovatives und ja ich bin ein großer ZG Fan.
Stranglethorn ist vom Cataclysm nicht verschont geblieben und auch Zul’gurub hat ordentlich was abbekommen. Hinzu kommt das die Zandalari nun die neuen Chefs hier sind welchen man nun im Auftrag der Darkspears in den Hintern tritt.
Bosstechnisch haben wir auf jeden Fall 3 Bosse abgespeckt. Der Bat-Aspect und der Tiger-Aspect mussten gehen, ebenso wie der Spider-Aspect.
Beim Bat-Aspect vermisst man nichts, weils damals schon ne echt verdammt schnarchige Nummer war und der Trash spannender als der Boss gewesen ist. Die beiden anderen Aspekte vermisst man schon mehr. Beide Encounter basierten aber auf Multitanking was in einer 5er eher nicht praktikabel ist wenn man jedem Setup eine Killchance einräumen möchte und aus dem gleichen Grund fällt die Möglichkeit eines Ranged Tanks ebenso flach weil dann pure Melee-Gruppen angeschmiert wären.
Da der Fun-Faktor bei Mar’li dem Spider-Aspect idR aber sowieso exploitet wurde (Shader Effekte abstellen), wäre dann auch nichts mehr von der Bossmechanik übrig geblieben. Bei Thekal das gleiche 2,5 Tanks und 2 Heiler waren damals eigentlich Pflicht. Wenn man diese raus kürzt bleibt nur noch die Hopsmechanik über, die man aber inzwischen aber schon bei Stonecore Trashmobs besser implementiert hat bzw beim Endboss Vortex Pinnacle zum zentralen Element umgebaut hat.
Kommen wir aber nun zu dem was geblieben bzw. was neu ist. Venoxis der Snake-Aspect hat tüchtig zugelegt. Während er früher ne halbe Portion war kann man ihn jetzt einen richtig guten Encounter bzw. Mini-Raidboss nennen.
Blizzard hat es wirklich geschafft in ZG das inzwischen essentielle eines Raids auf 5er Content zusammen zu dampfen. Dickes Respekt dafür.
Es fängt schon dabei an das die beiden letzten Trashgruppen vor dem Boss schon die Mechaniken von 2 der 3 Phasen des Bosses erklären. Ich meine wie geil ist das denn? Und dann geht echt die geile Show ab. Der Boss wirkt einen Zauber welcher auf dem Boden aus dünnen Giftspuren einen Irrgarten aufbaut, abweichen vom Wege wird mit dem Tode bestraft. Er wirkt auf zwei DDs einen Toxic Link dann müssen die beiden Spieler die durch einen dicken gut sichtbaren Partikelstrahl gekennzeichnet sind auseinanderlaufen und dabei zusätzlich auf den Irrgarten zu ihren Füßen achten. Fehler werden – mit dem Tode bestraft. Desweiteren wirkt der Boss zauber die gut Schaden machen, interrupts sind hier opportun um Heilermana zu sparen und Tanklebenspunkte zu konservieren, so erhält der Heiler evtl. Zeit kleine Fehler der DDs auszubügeln.
Dann Phase 2, DDs haben jetzt erstmal etwas Pause das ist die Tankmovement phase. Es gibt ordentlich Melee Schaden auf den Tank, Blocks und Trinkets können jetzt gezündet werden hinzu castet der Boss einen kegelförmigen Front-AE aus dem man als Tank raustreten sollte, kleine Fehler schmerzen und kosten Heilermana, mit dickeren Fails killt sich Tank selbst.
In Phase 3 heißt es jetzt Movement für alle (bzw. mindestens 3). Der Boss springt zurück auf seine Giftbedeckte Plattform und castet einen Spruch der unter drei Random-Spielern eine Giftfläche erschafft die anschließend diesen eine Zeitlang verfolgt während dieser durch den Irrgarten flieht. Clevere Leute suchen sich am Anfang der Phase während der Boss noch castet einen Punkt, so dass sie eine möglichst lange entspannte Flucht haben, Noobs (80% aller Randomspieler) lassen sich an Ort und Stelle killen, laufen in Panik in eine Irrgartenwand oder lassen sich vom Effekt eines anderen Spielers killen.
Da es sich quasi um den ersten Boss handelt wird dieser von b00ngruppen ausgelassen oder man wechselt mehrfach einen Großteil der Besatzung aus.
Der Bossfight ist einfach super gelungen. 3 klare Phasen jeweils nur eine zentrale Mechanik. Für alles hat man locker ausreichend Zeit zum reagieren und wer PHAILED! ist sofort erkennbar.
Boss 2 – Mandokir ist Back. Die langweiligen Parts wie: hämmere auf deine ESC-Taste sind raus dafür wird die Geistermechanik wichtiger.
Der Kampf ist ein Burndown bei dem es um zwei Dinge geht. Mandokir umklatschen bevor er die komplette Gruppe auslöscht und seinen Raptor Oghan durch Stuns und Snares und dicken Schaden daran zu hindern die Geister zu vernichten, da jeder getöte Geist effektiv die verfügbare Zeit bevor die Gruppe automatisch wiped verkürzt.
Während man dies bewerkstelligt muss man lediglich Raidregel 2b befolgen und von dem orangen Leuchten am Boden weggehen.
Auch hier failen unglaublich viele Randoms, weil sie zu wenig Schaden machen und zusätzlich die DDs den Raptor nicht entsprechend kontrollieren.
Die Grundidee des Kampfes ist durchaus cool und IMHO besser als die alte Variante, ein klein wenig problematisch ist lediglich, dass einige DD-Klassen durch die Mechanik mehr behindert sind als andere. Primär sind DoT-Klassen und welche die irgendwelche Buffs hochfahren müssen hier etwas im Hintertreffen, während einige Burstklassen hier stark die Nase vorn haben wenn sie den Dmg Buff nach einem Geisterrezz erhalten.
Egal was einige meiner Kumpels sagen, ich finde den Encounter wesentlich besser als früher, damals konnte man die Enragemechanik quasi aushebeln und den Boss „Todheilen“ bei dem neuen Encounter liegt die Last primär auf den DDs und sekundär auf der gesamten Gruppe um nicht unnötig die Geister aufzubrauchen. Richtig gespielt ist der Encounter mehr als simpel. Dennoch ist die Bandbreite hier enorm groß. Ich habe schon Kills gehabt bei denen noch 4 Geister am Leben waren, und habe Wipes erleben müssen wo Mandokir bei 57% Restlebenspunkten die Gruppe im Enrage (weil keine Geister mehr da) zerlegt hat.
Der neue Panther-Aspekt Fight ist ganz ok. Auch wenn die Mechanik verändert wurde ist der Spirit doch erhalten geblieben. Grundsätzlich kann man den Kampf in zwei Varianten spielen. Mit extrem dickem Gear und krassen DPS kann man sicher einfach den Boss wegnuken und kümmert sich nicht um die Adds, das wird mit steigendem Gear mit dem altern dieses Addons irgendwann die normale Taktik sein. Momentan sieht es so aus, dass man kontrolliert die 16 Panther Adds killt bevor der Boss auf 50% fällt und damit in die zweite Phase eintritt und automatisch alle Adds aktiv werden und in den Kampf eingreifen. Der Boss selbst verwandelt sich wie damals in seine Pantherform vanished immer wieder um dann Spieler von hinten anzuspringen und mit höherer Schlagfolge auf Ziele einzudreschen.
Ein immer noch guter Encounter der primär ein Heilergearcheck ist, aber dennoch den Tiefpunkt der Instanz darstellt.
Auch das Edge of Madness hat überlebt und bietet für Leute mit Archäologieein Schmankerl, indem sie einen zusätzlichen zufälligen Boss beschwören können. Bislang habe ich drei verschiedene davon gesehen und auch diese haben ihren Charm von früher bewahrt oder sind sogar noch etwas cooler geworden, schade nur das die Phantommonster kleiner geworden sind, damals waren die riesigen Teufelssaurier schon sehr geil. Naja seis drum. Dieser Zusatzboss droppt bis zu zwei Items wovon in der Regel eines aus seiner recht kurzen Dropliste besteht (meist nur zwei Items) und eines aus einem gemeinsamen Lootpool. In diesen Listen finden sich wirklich einige rare Stücke, die mit Abstand für eine Speccs und Slots das beste darstellen was man aus 5er Instanzen haben kann und verleihen der ganzen Sache einen zusätzlichen Wert.
Jindos alte Ecke wird jetzt von Zanzil bewohnt. Auch hier erklären praktisch die letzten paar Trashpulls vorm Boss nahezu alle Bossmechaniken.
Der Kampf hat eigentlich 4 Elemente die es zu meistern gilt. Wenn Zanzil mit Toxic Gas Phiolen um sich wirft, dann rennt man zum grünen Zauberkessel und holt sich einen Schutztrank ab. Wenn ein Trollberserker wiederbelebt wird, dann kümmern sich vorzugsweise die Fernkämpfer mittels des Frostzauberkessels um die Kontrolle und Beseitigung des Berserkes während dieser ein bestimmten Spieler verfolgt der diesen kitet (sofern nötig).
Wenn Zanzil eine Zombiarmee wiederbelebt dann nimmt ein Spieler (idR der Tank) sich den Feuerzauberkessel und vernichtet damit die Zombiearmee. Zusätzlich wirkt Zanzil bisweilen noch „Zanzil Fire“ eine Blauweiße Feuerspur die eine Zeitlang nachbrennt in Blickrichtung, welche massiven Schaden anrichtet, hier heißt es für jeden Spieler aufpassen und ausweichen.
Für mich auf jeden Fall der drittbeste Encounter der Instanz, auch hier hat es Blizzard wieder geschafft das Feeling eines Raids einzufangen und in eine 5er zu konvertieren.

Als letztes geht es noch zu Jin’do the Worldbreaker, der jetzt den Ersatz-Hakkar gibt (welcher in der zweiten Kampfphase in der Spiritphase eine Gastrolle spielt).
Die erste Phase ist dabei von der Mechanik eigentlich verdammt simpel. Tank & Spank mit der zusätzlichen Würze das der Boss eine Schutzblase wirkt in dem er den Schaden massiv reduziert wird. Für den Tank heißt es nun den Boss aus dem Schutzschild zu ziehen und anschließend mit der gesamten Gruppe in dem Schild zu stehen, weil er für einige Zeit Schattenblitze castet welche massiven Schattenschaden anrichten, Die Schutzblase reduziert diese um 90% oder 80% auf lediglich 10k herunter oder so. Da es sich um Kettenblitze handeln sind Movmentfehler tödlich, auch muss der Tank aufpassen das er sich genau an den Rand der Zone stellt damit der Boss den Schutzschild nicht auch erhält. Für Melees ist der Kampf in dieser Phase recht locker, caster werden durch das Schutzschild massiv behindert.
Dies ist jedoch alles nur Präludium für die eigentliche wichtige zweite Phase des Kampfes.
Die ganze Gruppe wird nun auf die Geisterebene verfrachtet. Hier gilt es nun die Schlösser an 3 Ketten zu vernichten. Dies sind jedoch jeweils von einem Schutzschild geschützt das durch Spielerfähigkeiten nicht zu knacken ist. Hierzu bedarf es eines Tricks. Man pullt die Geister der zuvor auf dem Weg zum Bosskampf erschlagenen Wächtertrolle in den Kampf. Dies springen von Zeit zu Zeit einen zufälligen Spieler an und richten recht dicken Schaden an, der Einschlag dieser Fähigkeit kann aber die Schutzschilde zerbrechen. Grundsätzlich gilt es nun 3 dieser Sprünge abzuwarten und den jeweils angesprungenen an einem noch aktiven Schutzschild zu positionieren diese aufzubrechen und anschließend die Kettenschlösser zu vernichten. Damit sich dies nicht so ganz einfach gestaltet erhöht sich der Schaden eines solchen Berserktrolls nach jedem Sprung erheblich. Aber da dies primär nur den Heiler stressen würde gibt’s auch für den Rest etwas. Die Kampfläche wird permanent mit Schattensplittern beschossen. Der Einschlagspunkt wird durch einen raucheffekt angezeigt und man hat eine Menge Zeit aus dem Wirkungsbereich zu treten, Versagt man dabei gibt’s zusätzlich zum Schaden auch noch zusätzliche Geisteradds die einen Debuff für zusätzlichen Schaden mit ihren Schlägen verteilen, daher kann der Tank die nicht einfach ansammeln und müssen daher von den DDs gekitet und gekillt werden, zusätzlich spawnen diese Adds mit verstrichener Zeit auch ganz ohne Fehler von alleine und die Spawnrate nimmt immer mehr zu und dienen damit also als Enragetimer des Encounters.
Der Encounter wird damit durchaus komplex gerade für vielfach unterforderte DDs, da sie kiten und killen müssen, aus Schadenseffekten treten müssen, sich nicht von den Adds hauen lassen sollten, nebenbei zu den richtigen Zeitpunkten auch noch an der richtigen Stelle stehen müssen um angesprungen zu werden und zwischendurch muss man auch noch Schaden auf die Ketten bekommen.
Der Kampf hat zwei Schlüssel zum Sieg. Die ersten beiden Jumps der/des Berserker(s) müssen einfach treffen und bis dahin sollte jeder Movement skills beweisen um möglichst keine zusätzlichen Adds spawnen zu lassen, denn gerade frühe in der Phase hat man als DD noch ne Menge Zeit schaden auf die Ketten zu machen später wird das immer schwerer durch das vermehrte Kiten und Movement und gerade diese Chance sollte man am Anfang nicht leichtfertig verspielen. Zusätzlich erlegt man jedes Berserkeradd nach dem zweiten Sprung um den Druck vom Heiler und Tank zu nehmen, sollte es dann noch leben, dennoch macht man keinen Schaden vor dem zweiten Sprung auf das Add.
Eindeutig der beste Encounter in einer 5er Instanz den ich bisher in einem MMO erlebt habe. Wem der Encounter keinen Spass macht, der sollte am besten auch nicht raiden gehen, denn dort wird er dann nicht Glücklich. Blizzard ist es wie gesagt vor allem mit Venoxis und diesem Encounter, gelungen aus ZG eben eine 5er-Raidinstanz zu machen.
Fazit: Das neue ZG erneuert auf jeden Fall die Instanz angenehm und macht sie wieder wichtig und verleiht ihr Gewicht, was nur gut sein kann, und schafft es dennoch das nostalgische Erbe zu erhalten. Die alten Bosse und ihre leicht veränderten Kämpfe sind gut und sogar besser als die alten Encounter, die neuen Bossfights und diese welche radikal überarbeitet wurden sind ganz klar die Höhepunkte der Instanz: Venoxis, Zanzil, Jin’do. Einfach ganz großes Kino. Das classic ZG war damals ne revolutionäre Raidinstanz, so ein offenes Design hat Blizzard im ganzen Spiel bisher noch nicht wieder eingebaut.
Cataclysm ZG ist bislang die beste 5er Instanzformel die ich gesehen habe, sicher konnte man hier einiges Recyclen, aber es zeigt eindeutig wieviel Potenzial in einer solchen Instanz stecken kann.
Bitte in Zukunft mehr davon. AQ40 könnte durchaus eine 10er Überholung gebrauchen. Auch Dire-Maul Tribute-Run wäre sehr nice für ein neue 5er Heroic Auflage (nachdem DM und SFK) ja auch schon überarbeitet wurden, auch Magisters Terrace wäre als aktuelle Instanz nochmal cool.
Wertung:
Mittwoch, 25. Mai 2011
Zul’Aman (85, Cata) review
Cataclysm recycled die beiden Trollinstanzen Zul’Aman und Zul’Gurub. Ich habe jetzt beide Versionen ausreichend durchgespielt und gebe mal meinen Senf dazu ab.Das Gebiet der Blutelfen ist durch das Erscheinen von Blackwing so wie es mir scheint nicht in Mitleidenschaft gezogen, somit hat sich rein optisch auch nicht das Geringste an der Instanz getan und jeder Stein ist noch genau an der Stelle an der er auch früher war.
Auch an den Encountern hat sich grundsätzlich nicht soviel getan. Von den 6 Bossen haben sich 4 nur insofern geändert, dass die Zahlen für 5 Spieler der Stufe 85 angepasst wurden und das man für Halazzi und Nalorakk keine zwei Tanks mehr wegen Blutungsdebuff oder Saberlash braucht.
Auch die Timedloot Option ist nach wie vor erhalten geblieben und bietet so Anreiz sich schnell, effizient und konzentriert durch die Instanz zu arbeiten. Gute Pickup Groups schaffen durchaus den dritten Timedloot und nehmen so die Option auf gute Zusatzloots mit Ausnahme des Bärenmounts mit (zumindest aus der Erfahrung aller Gruppen in denen ich war die mittels LFG-Tool zusammengestellt wurden).
Halazzi ist der erste Boss der etwas mehr Veränderung zu früher durchgemacht hat, denn er stellt jetzt Wasser-Totems auf, die dem Heiler und den Dmg-Castern einen unbegrenzten Manapool bescheren, was auch nötig ist, denn der Schaden auf Tank und Gruppe ist durchaus nicht zu verachten. Ob das Ding eine Enragemechanik hat kann ich nicht sagen, solange der Tank über vernünftiges Equip (und ohne kommt man eigentlich nicht in die Instanz) verfügt, dann ist der Kampf eigentlich ein Nobrainer. Der Boss war früher nicht umsonst erst #4 auf der Timedloot-Route. Der Kampf hat vom Schwierigkeitsgrad ordentlich Federn lassen müssen.
Der Hexlord ist um einiges entschärft worden, zum einen sind nun nur noch 2 statt 4 Adds vorhanden (sind ja auch nur noch 50% der Spieler) um die man sich auf die ein oder andere Art kümmern muss, zum anderen ist die Spiritbolt Phase IMHO durch den prozentual stark reduzierten Schaden wesentlich leichter wegzustecken, während früher direkt vor der genau getimed CCs erneuert und HoTs etc. gesetzt werden mussten um sie sicher zu überstehen auch war der group dmg debuff und der dmg Buff mit laufendem Kampf ein Problem. In der neuen Inkarnation ist das auch mit Low-Dpsern zu schaffen. Darüber hinaus war es bislang auch immer recht moderat welche Fähigkeiten der übernommenen Soul er wirklich auspackt. Die Highlights der „gemeinen“ Aktionen waren ein Priester-Fear und ein Leap of Faith wo er ein CCtes Add rangezogen hat, welches durch eventuelle AE effekte wie Thunderclap etc. evtl. gebrochen worden wäre, was jedoch durch schnelles umpositionieren locker gelöst werden konnte.
Drakara, der neue Zul’jin, hat sogar die gleiche Sprachausgabe. Den Kampf selber habe ich bisher in zwei Varianten erlebt. In der relativ lockeren Bear + Eagle Version und in der durchaus vor allem für den Heiler knochenharten Lynx + Dragonhawk Variante.

Fazit: Die Instanz hat nichts an ihrem Charm und ihrer Coolness eingebüßt. Wobei ich finde das insgesamt die Bosse zu sehr auf dem Rücken des Heilers ausgetragen wird. Als Tank ist die Instanz so durchwachsen. 4 Bosse sind simpelster Tank & Spank, das bisschen Movement kann man dabei unterschlagen. Der Endboss erfodert lediglich das clevere Zünden von Oh-Shit-Buttons und den Finger im richtigen Moment auf den Spott-Knopf hämmern. Der Trash ist dabei wesentlich anspruchsvoller als 5 der 6 Bosse, nur bei Janalai dreht die Instanz auf und es kommt (gefühlt etwas zu viel) Hektik auf: Zwischen den Bomben stehen, Massen von Adds Tanken, die dann auch noch in dummen Grüppchen kommen und auf nen blöden Breath aufpassen wobei sich das Ganze dann auch noch beliebig überlappt. Tanktechnisch stressiger als die komplette restliche Instanz zusammen.
Die DDs werden am wenigsten gefordert, es sei denn man versucht sich ernsthaft an den Timedloots, weswegen die meißten Gruppen auch genau hier versagen.
Insgesamt kein wirklicher Raid-Light sondern nur eine durchschnittlich schwere 5er Instanz die durch einen brauchbaren CC (Hex oder Sheep) ordentlich vereinfacht wird.
Wertung:
Montag, 23. Mai 2011
Home Sweet Home - back to WoW
Der Account ist reaktiviert und Cataclysm ist installiert. Ja richtig zurück im guten alten WoW. Diesmal jedoch wie zuletzt nicht als Einzelkämpfer sondern wieder mit Freunden im Schlepptau bzw. diesmal sogar umgekehrt. Der Plan ist/war es einen Hordencharakter von 48 auf 85 zu hieven und ihn dann natürlich raidfähig auszustatten um dann die 10er Raids anzugehen.
Ob dieser Plan realisierbar ist? Ich habe keine Ahnung, befürchte aber, dass das Konzept auf wackligen Beinen steht.
Ansonsten macht mir das Spielen derzeit aber durchaus Spaß. Meine Def-Kriegerin macht mir so viel Spaß wie eh und je und nachdem die Level 69 Hürde genommen war und somit auch wieder mit dem 31ger Talent Shockwave gearbeitet werden konnte, hat sich das Tanken auch um einiges entspannt. Bis dahin war es teilweise recht schwer die Aggro bei Multimobs zu halten. Entweder es gab so wenig Schaden das der Wutbalken nicht voll war und dann logischerweise jemand Aggro zog und somit die Wut-netto-Bilanz noch schlechter ausfiel oder aber es gab durchaus ordentlich auf die Fresse und der Wutbalken war gut gefüllt, was das Problem aber nur geringfügig verbesserte, weil die beiden Skills Thunderclap mit 6 sec Cooldown (und gefühlt verringerter Aggro zu früher) und Cleave mit Cooldown trotz der neuen AE-Rend-Mechanik einfach zu wenig Tasten sind um gegen DDs mit hoher Aktivität anzutanken, zumal dazu ja noch das Problem der Übereifer kommt und da schon dicke Nukes fliegen während der Charge noch nicht mal am Ziel angekommen ist und der initialskill nunmal kein Thunderclap mehr ist sondern eben ein singletarget Rend – es ist schienbar sehr schwer für DDs mit dem Dmg 1,6 Sekunden zu warten. Das andere Problem ist das einige Klassen extrem früh mit durchaus effektivem AE versorgt werden, während andere Speccs viel viel zu lange warten müssen: Schattenpriester bis 74, Schurken bis 80 etc. Das führt dann dazu das man dann einer typischen Random-Dungeon Group recht oft in Situationen kommt wo man sowohl volle Aggro auf die gesamte Gruppe fahren muss, weil mindestens einer bombt, während mindestens ein anderer sich ein Ziel für Singletarget-Dmg raussucht, welches logischerweise nicht das Maintraget des Tanks ist (wäre ja auch schön blöd das hat schon etwas Leben verloren, man sucht sich selbstredend einen frischen am besten nahezu ungetankten Mob, der hat mehr Life und man verliert nicht soviel Dps) -.-
Aber wie gesagt mit Shockwave wird das viel entspannter. In den Outlands hat sich nahezu nichts verändert. Was aber aufällt ist, dass in Northrend Patch 4.0 seine Spuren hinterlassen hat und die Instanzdrops massig Stamina haben Stoffteile mit 91 Stamina schon im ersten Dungeon, das dumme daran ist, das es in den unteren Levelinstanzen keinen Tankloot gibt und auch mit den Questbelohnungen wird man massiv im Regen stehen gelassen. Während man als Prot locker durch classic, Outlands und Wrath spielen konnte, war das Itemizing in Wrath durch Questen einfach derart unterirdisch das es kaum zu beschreiben ist. Die defensiven Stats brechen gegen Ende brutal ein Rüstung, Dodge, Parry, Block einfach alles und obendrauf haben die Stoffträger durch ihr Levelequip mal locker 2k mehr Leben.
Dementsprechend übel und rüppig war auch der Einstieg in den Cataclysm content, mal abgesehen davon das man ca. 5 bis 6 mal solange auf ein Mob eindreschen musste um ihn zu bezwingen mutierte jeder Questmob zum Minibossfight. Nahezu jeder Cast musste geruppet werden, Pummel, Heroic Throw, Shockwave und Concussion Blow bei dem einzelnen Questmob. Am ende des Kampfes war man dann auf 10-15% seiner Lebenspunkte runter und konnte erstmal hochreggen, was zugegeben mit dem neuen 45k Regfood bei nur 18k Leben oder so wirklich verdammt schnell ging. Ein simples Add bei einer Quest zwang einen zu Schildwall, Schildblock und Co. Das ganze Oh-Shit-Button Repertoire das man so auf der Pfanne hatte und manchmal ende das ganze trotzdem im eignen Ableben.
Zum Glück besserte sich dies, denn nahezu jede Plattenquestbelohnung war auch ein Major-Upgrade und es gab erstaunliche viele Tankitems, welche man bei den hunderten von Belohnungen in Wrath an einer Hand abzählen kann (sofern es keine Dungeonquest war).
Das Powerlevel stieg wirklich Rapide an, während ich noch mit durchaus gutem Loot aus den Outlands gekommen war droppten meine Stats gegen Ende von Wrath und meinem Ding auf Level 80 auf 5% Parry und 7% Dodge.
Kurz vorm Ding zu 81 und der Geduldsprobe zu Anfang war das Questen aber wirklich Bombe. Das Questzeug hatte mir 20% Parry, 20% Dodge mit passablen Blockwerten und auch angenehmer Dps gebracht und auch die Lebenspunkte waren schon an meinen Stoffkollegen vorbei. Aufgrund der nur 5 Level und dem geringen Itemlevel Zuwachs des Levelzeugs während dieser Zeit gab es von dort mit jedem Ding dann aber schon wieder Entwertung, denn das Gear konnte nicht so schnell zulegen wie der Verfall, was aber auch logisch war, denn das waren IC-Endgame-Tankstats.
Das gearing in den 85ger Dungeons und Heroics macht doch einiges Spaß. Während mittels eines Lederhelms sowie zwei günstiger Käufe im AH mein Tankgear nach nur einem 85ger normal Dungeon Heroic-Rdy war, brauchte es doch durchaus einige runs und einige Verzweifelungstaten um das Itemlevel auf 346 zu pushen um damit ZA und ZG zu gehen. (Mehr zu den beiden Instanz im nächsten Eintrag)
Momentan hat sich mein Equip recht solide verbessert. Selfbuffed (also nur Str & Agi Shout) komme ich auf ~29% Parry+Dodge. In 5er Instanzen je nach Buffsituation sind 163k bis 188k Life drin. An blauem Heroic Equip bin ich derzeit quasi Best in Slot, nur die Bosse in ZA und ZG haben sich bisher standhaft geweigert Loot rauszurücken. Hier gibt es sicher auf so einigen Slots noch upgrades (wenn auch nichts Weltbewegendes).
Freitag, 6. Mai 2011
Projekt Rift eingestampft
Der Vorhang ist gefallen, der Schlussakkord gespielt und verklungen. Nach dem Gratismonat hat Trion es geschafft mich genau einen Extramonat im Spiel zu halten. War das ganze Rückwirkend betrachtet eine Zeitverschwendung? Ich denke nein, ich hatte meinen Spaß und ich würd es sicher auch wieder machen, diesmal dann vermutlich jedoch mit etwas anderen Rahmenbedingungen und Zielsetzungen.
Was ist letztendlich falsch gelaufen, wenn ein Spiel das eigentlich dafür designed sein sollte die Spieler möglichst lange am Tropf zu haben, mich nun schon so früh verliert?
Die Spieler bzw. die Community von Spross-Passage ist passiert. Natürlich hat es Trion mir nicht leicht gemacht bisweilen das Game zu mögen, zu dumm und unkreativ Teilweise die Lösungen für einige Probleme, zu wenig Perspektive für die eigne Nische mit der man sich angefreundet und arrangiert hatte. Dennoch auch wenn ich das Anfangs nie gedacht hätte, war es letztendlich eben die Community, die mir das Spiel verleidet hat.
Ok effektiv kenn ich das Raidgame nur aus WoW. In D4O hat es sowas nicht gegeben und das war in wirklich grauer Vorzeit und andere Spiele kenn ich quasi nicht genau um einen Vergleich zu ziehen weil ich die nur in der Beta gezockt habe oder im Fall von LotRO nur so vor mich hingedaddelt.
Aber in WoW seinerzeit sowohl bei unserem Serverneustart zu Burning Crusade auf einem ganz frischen Server als auch unsere extrem spät gegründeten BC-Allianzgilde auf Thrall, beide mal habe ich so etwas wie hier nicht erlebt. Machen wir uns nichts vor unser Retribute-Allianz Ableger zu BC und Anfang WotLK war auf den ersten Blick keine besondere Gilde. Wir waren eine kleine und familiäre Gilde mit gutem Klima, aber ziemlich verschlossen, was aber außenstehende nicht sehen und wissen konnten und bisweilen sogar mit Arroganz verwechselten.
Dennoch haben wir es damit geschafft ein ordentliches Recruitment aufzuziehen und konnten weit mehr Bewerber ablehnen, als wir aufgenommen haben.
Aber in Rift ging einfach nichts. Das offizielle Forum ist mehr als nur schwach besucht außer “kümmerlich“ fällt mir kein anderes Wort ein um das Forum zu beschrieben. Überhaupt scheint das Spiel insgesamt eine Forums und Schreibfaule Community magisch angezogen zu haben. Diese sagen wir einmal große Leere erweitert sich dann in den Recruitment-Threads der Gilden zur reinsten Entropie. Dies setzt sich dann auch nahtlos auf den Gildenseiten selber fort.
Allein dies zwang uns schon dazu Dinge zu tun, die wir nie machen wollte und nie gedacht hätte das wir sie mal tun würden wie z.B. halbstündlicher Recruitment-Spam im /Stufe 50 Channel, Verzichten auf jegliche schriftliche Bewerbung, TS-Bewerbungsgespräche während eines Progressionraids, Raiden in einer Raidallianz bei der die andere Gilde nur 10-20% des Raids stellt, nahezu jedem derbe auf den Sack geht und man sich nach dem Raid vor eben diesen 2 mageren Helden für den noch so trivialsten Scheiss rechtfertigen muss, Frisch aufgenommene Spieler fragen ob sie noch irgendwie nur entfernt raidfähiges Menschenmaterial in der Friendslist haben und noch so einiges mehr.
Ihr seht die Verzweiflung war groß und hat die Gildenleitung wirklich zum Äußersten getrieben und dennoch war der Erfolg neue Leute und volle Raids zu bekommen unterirdisch und das als Raidgilde #2 des Servers mit nur einem lächerlich einfachen Bosskill Rückstand der nur nicht down ging, weil wir quasi während unser gesamten Raidzeit nur zwei Abende einen vollen Raid hatten und Zeit nun einmal endlich ist und deswegen einfach noch nicht bei ihm vorbeigeschaut hatten, dafür hatten wir den Endboss Greenscale immerhin schon auf 23% und somit in der letzten Phase (mit nicht vollem Raid – wie üblich).
Das Ganze war reinste Sisyphusarbeit. Denn zusätzlich zu den Schwirigkeiten beim ranschaffen neuer Raider hatten wir ja noch zusätzlich das “ausbluten“, denn für ein neues Member hatte man Zeitweise das Gefühl hatte man gleich wieder 2 Quitter. Der Stein kam nie richtig ins Rollen.
Wie gesagt es war hart und die Resonanz auf unsere Bemühungen waren extrem spärlich. Alle paar Tage gabs dann doch mal ein Whisper, der in 90% der Fälle aber folgenden Inhalt hatte: “nee ich will euch nicht joinen, ich will in meiner 3 Mann-Reallifefreunde-Gilde bleiben, ich will nur so bei euch mitlaufen und looten, geht doch klar oder!?!“
Als wäre das immer noch nicht alles genug gewesen und mehr als man als Gildenleiter vertragen kann, wurde all dies noch damit schon gewürzt und aufgepeppt, das man nach dem Login von mindestens 4 bis 6 Leuten gefragt wurde, wann denn jetzt diese und jene Aktion endlich steigt und “wann man den jetzt endlich so richtig raiden geht, mit vollem Kader und so?!?, wobei jeder der sein Hirn zusammen mit seinem Rechner zusammen gebootet hätte sich das Ganze an einer Hand hätte abklabastern können.
Die Würfel sind gefallen, was jetzt kommt, dazu im nächsten Eintrag mehr.
Freitag, 29. April 2011
Rift – Raiden mit angezogener Handbremse
Wir sind noch da, wir sind noch im Raidgeschäft, allerdings gestaltet sich das doch alles sehr mühsam. Das Hauptproblem das uns nach wie vor am meisten lahmlegt und davon abhält uns (endlich) an die Spitze der Raidgilden auf Spross-Passage zu setzten sind extrem späte Raidstarts aufgrund von Membermangel gepaart mit nicht einmal dann vollständigen Raids. Quasi ist jeder Boss automatisch im Hardmode, weil wir in Unterzahl die nötige Heilung und oder Dps aufbringen müssen. Da auch unser Member mit unterschiedlichem Skill, Zeit und Dropluck gesegnet sind, gibt es auch immer noch bisweilen jemand der entweder unter seinen eignen Möglichkeiten bzw. dem durchschnittlichen Level des Raids operiert. Ja, ich gebe es zu hier muss auch von den Offis und einigen Topperformern noch etwas Arbeit geleistet werden, um das Niveau insgesamt noch etwas weiter zu heben und es uns somit einfacher bzw. überhaupt möglich zu machen die nötige Performance zu bringen – auch in Unterzahl.
Dennoch geht es weiter vorwärts, denn mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. 4 von 5 Bossen im ersten Raiddungeon liegen jetzt und die ersten 3 sind definitiv Farmstatus. Der vierte Boss ist durchaus anspruchsvoller und macht es unserem Raidsetup recht schwer, so dass er eigentlich fast nur in Idealbesetzung (lies: einem Vollen Raid mit genügend Heilern) zu legen ist.^^
Auch den erste Boss der zweiten Raidinstanz die mit Patch 1.1 eingeführt wurde, konnten wir inzwischen auf Teppich umskillen, was bei unserer zu knappen Personaldecke, durchaus für die Qualität unseres Raids und unserer Member spricht.
Ich hoffe das wir für Sonntag einen vollständigen Raid auf die Beine stellen können, auch wenn es sicher kein ganz leichtes Unterfangen sein dürfte, so gehe ich davon aus, dass wir Greenscale wirklich legen können wenn wir 2 bis 3 Stunden Zeit haben um uns den Encounter zu erarbeiten.
Vielleicht gibt das unserer Rekrutierung noch einmal neuen Wind… obwohl… ehrlich gesagt bezweifel ich es stark. Irgendwie ist die Community in dem Spiel oder zumindest auf unserem Server recht merkwürdig und sehr eigen. Keine Ahnung ob es an dem gefühlt hohen Anteil ex-DAoC Spielern im Game oder unserem Server liegt, die mit WoW gefärbtem PvE nichts anfangen können und dazu keinen Zugang haben oder an… weisichwas?!?
Ich weiß nur das in WoW die ein zwei Topraidgilden des Servers durchaus volle Bewerbunsgthreads hatten, dass das nicht nur die Creme de la Crem war ist mir auch klar, aber immerhin hatte man Auswahl und hatte einen vollen Kader, so man denn gewollt hätte.
Wir rennen aber den Membern schon fast hinterher. Wer halbwegs passables Gear hat und dazu über Zeit und Lust zum Raiden verfügt, der bekommt immerhin ne Probezeit angeboten und kann sich beweisen.
Aber alles was du hier kriegst sind Anfragen a la „Kann ich bei euch mitraiden, aber ich will auf keinen Fall meine jetzige Gilde verlassen!?!“ wenn ich sowas nochmal lesen muss dann krieg ich die Motten, ich frage mich wie verfickt heiss muss jemand gebadet worden sein, das er überhaupt nur auf die Idee kommt so ne Frage zu stellen. Ich habe fertig.
Dienstag, 19. April 2011
Rift - Achterbahn der Gefühle
Der Freimonat ist vorbei und teilweise kommt einem Sanctum doch schon zur Primetime ein wenig verwaist vor. Natürlich laufen da noch Leute rum, aber es ist nicht mehr die brummende Metropole des Freimonats oder gar des Headstarts, der keiner war.Wenn ich in ein Dictionary schau dann steht da unter headstart: der Vorsprung. Der Rift Headstart war aber keiner, weil es Niemanden gab, vor dem man einen Vorsprung haben könnte, denn durch die Serverpolitik die da gefahren wurde, ist der Headstart einfach nur ein verfrühter Release gewesen, der zugegeben das Problem mit den Login & Accountservern zum Start ein wenig entzerrt hat. Aber da man zum offiziellen Release nochmal einen ganzen Schwung Server spendiert hat, sind die Nachzügler aka nicht-Headstarter einfach primär auf andere Server geflossen, was jetzt auch ein zusätzliches Problem darstellt. Ich spiele ja auf Spross-Passage einer von 2 Headtsart-PvE Servern, welcher aber sicher durch seinen unattraktiven Namen gegenüber Brutwacht vermutlich sowieso schon (ein klein wenig) schlechter besucht ist, jedoch hatten wir während des Freimonats oder zumindest die ersten 3 ½ Wochen ab Nachmittags bis in den späten Abend eine „hohe bis volle“ Auslastung. Inzwischen erreicht der Server zur Prime-Time maximal ein „Mittel“ bisweilen, aber nicht einmal mehr das. Aber Trion versucht die Medienblase möglichst lange nicht platzen zu lassen, weil natürlich immer ein schlechter Wind mit weht, wenn man so früh zugeben muss das sich der Hype und die Euphorie des Freimonats samt der Userzahlen sich ebenso schnell verdrückt haben wie Arbeitslose in der Spargelzeit.
Das man damit aber effektiv noch weitere Kunden verliert, weil ein Bevölkerungsarmer Server weitere erhebliche Nachteile für die User mitbringt sieht man aber scheinbar nicht, oder wie ich eher vermute will sie nicht sehen.
Dennoch bin ich noch an Bord, nachdem der erste Ärger über Patch 1.1 verflogen war und man sich ein wenig zähneknirschend an die neue Weltordnung gewöhnt und mit ihr arrangiert hatte und die halbgaren Patchnotes verdaut hatte in denen mehr verschwiegen als erwähnt wurde, besann ich mich und verlängerten mein Abo, diesmal jedoch nur in der Monats-Taktung statt wie zuvor in der Quartalstaktung.
Cleverer Schachzug seitens Trion? – Nicht wirklich. Auch wenn Trion jetzt nicht mehr 3 Monate zum günstigen Early Adopters Preis liefern muss, müssen sie sich nach wie vor anstrengen mich auch noch 3 Bezahlmonate im Game zu halten. Das Abo ist hier noch lange kein no-brainer wie es Seinerzeit über 5 Jahre bei Blizzards WoW gewesen ist, geben Trions Entwickler sich doch derzeit wirklich alle Mühe… das Game irgendwie vor die Wand zu fahren. Hinzu kommt noch die persönliche Komponente die es einem nicht leicht macht und das Abonnement so von Monat zu Monat bei mir auf den Prüfstand stellt.
Das Spiel gleicht einem derben Rollercoaster Ride, einer waschechten Achterbahn der Gefühle. Den einen Tag prügelt man sich reibungslos und im Rekordtempo durch ne schwere 5er Instanz und ist derbe geflasht wie das Game „flowt“ um am nächsten Tag nach einem kleinen „Hotfix Patch“ – bekommt man in der Instanz durch eindeutige Bugs derbe den Hintern aufgerissen. Das Game wirkt im ersten Moment wirklich ziemlich umfassend und fertig, aber am Levelcap, wenn man im Endgamecontent mitmischen will offenbart sich einem viel zu oft die vielen Lücken und Kanten und das das Game in diesem Bereich noch sehr roh und unfertig ist. Das Problem dabei ist, dass es auf den Spielspass drückt und sich immer wieder zu sagen „andere Spiele hatten früher auch Startschwierigkeiten“ ist halt nur begrenzt zweckdienlich denn es bringt zwei Fundamentale Probleme mit sich:
Erstens die Entwickler bei Trion lassen derzeit größtenteils die nötige Transparenz vermissen, so dass man sich nicht sicher ist ob das was einen Stört als Fehler erkannt wurde und verbessert wird, oder ob es in ihren Augen eben genau so sein soll und nicht anders. Ohne Perspektive, fällt das ausharren sehr schwer.
Und noch viel wichtiger Zweitens. „Don’t live in the past!“ Auch wenn Fanboiz es gerne anders sehen, ein Produkt muss sich seinen Mitbewerbern stellen und jetzt kommt der Knackpunkt zum heutigen Zeitpunkt. Es interessiert mich (und vermutlich hunderttausende von 08/15 Usern) nicht ob heute in 2011 Produkt X genauso unbrauchbar ist wie Produkt Y in 2005, vor allem, wenn beide Produkte mich die gleiche Kohle kosten und Produkt Y inzwischen enorm verbessert wurde.
Zu diesen ganzen Widrigkeiten addiert sich dann noch die persönlichen Situation des „gestrandeten“ und auf dem „trocken sitzenden“ Raiders, das man trotz vergeblicher Mühe und besten Absichten, zur Untätigkeit verdammt ist und man auch wenn es sich noch so sehr wünscht das Meerwasser nunmal nicht trinken kann – wenn ihr versteht was ich meine.Aber wie man das Spiel letztlich erlebt wird hauptsächlich durch den eigenen Blickwinkel geprägt. Wenn man so wie ich das bisher getan habe gerne Raiden würde, aber eben zur jenen Untätigkeit verdammt ist, dann werden die vielen Fehler einem nur um so offensichtlicher Aufgezeigt, wenn man es jedoch endlich schafft auch wenn es mit biegen und brechen war eben jenen ersehnten Raid auf die Beine zu stellen und damit auch erfolgreich zu sein, dann ändert sich der Blickwinkel und man nimmt bestimmte Dinge nicht mehr so deutlich war und sie verschwinden im Hintergrund. Eben die gute alte „ist das Glas halbvoll oder halbleer“ Sache.
So kann ich nun durchaus stolz und erleichtert sagen:
Retribute raidet endlich!
Innerhalb von zweit Tagen haben wir es geschafft die ersten 3 Bosse zu legen und damit aus dem Nichts an Rang #3 auf unserem Server zu platzieren und wenn ich das richtig überblicke auf Rang #11 in Deutschland (ja ich weiß, der Anspruch des Contents ist nicht wirklich gegeben, wenn man in 6 Raidstunden, soviel Content aufholen kann), dennoch eine Leistung wie ich finde, in Relation zu unserer Serverkonkurrenz die schon seit über 3 Wochen raidet und alleine ihr Sonntagsraid 8 Raidstunden umfasst, komm ich nicht umhin, das ein leichtes lächeln meine Mundfalten umspielt. ;)
Wenn wir es auch weiterhin schaffen regelmäßig einen funktionierenden Raid aufzustellen, dann kann ich mir vorstellen Rift noch eine Weile erhalten zu bleiben.
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