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Donnerstag, 4. März 2010

Shutter Island

Tja in letzter Zeit komme ich endlich wieder mehr ins Kino. Am Wochenende kam ich in den "Genuß" von Shutter Island.
Tja ich könnte mich jetzt hier lange über die verschiedensten Dinge auslassen, aber das ist bei den üblichen Verdächtigen und Kritikern schon längst zu Genüge passiert.
Ich beschränke mich, da das hier mein Blog ist, darauf zu sagen, dass ich Shutter Island hervorragend fand. Schon längere Zeit habe ich einen Film nicht mehr so intensiv erlebt. In dem Film geht vieles Hand in Hand exzellente Bilder. Ich finde, dass er extrem gut fotografiert ist, der Soundtrack geht unter die Haut und in die Magengrube und drückt einen bisweilen tonnenschwer in den Sitz, dann wieder ist die akustische Untermalung quälend wie ein penetrantes Hämmern auf den Schädel.
Ich war von Anfang an direkt im Film der auch wenn die Handlung im Endeffekt nicht wirklich neu ist, weil Buchvorlage und der zahlreichen Zitate der Film Noir Zeit und allen voran Vertigo, ändert das nichts daran das er toll umgesetzt gut erzählt und vor allem geschauspielert ist.
Kontinuierlich wird auch die Verwirrung des Protagonisten Teddy Daniels (DiCaprio) immer deutlicher und findet am Ende eine für mich absolut zufriedenstellende Auflösung. Sicher gibt es Filme die den "Mindfuck" des Zuschauers wesentlich besser hinbekommen, aber das ist hier IMHO auch einfach eher Beiwerk, weil es für mich halt eben primär die Geisteshaltung des Protagonisten illustriert. Der ein oder andere mag das Ende für plump halten, ich fand es aber ziemlich gut und auch der letzte Satz von DiCaprio gefällt mir außerordentlich.
Für mich ist das ein exzellenter Film und ich denke es wird schwer für die anderen Film in 2010 mich auch nur annährend so zu fesseln und emotional zu bewegen wie es dieser Film vermochte. Ganz klar eine Filmempfehlung von mir, auch wenn euch der Film nicht so mitnimmt, so ist es allemal gute Unterhaltung.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Equilibrium

Diesen Eintrag wollte ich schon eine ganze Zeit schreiben, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Dieser Film landete schon vor einer halben Ewigkeit auf meiner Platte, aber irgendwie war ich nie dazu gekommen ihn mir anzusehen.
Doch zum Glück, muss ich sagen ergab es sich auf einer Geschäftsreise, dass ich Zeit hatte und ich keine Lust auf die anderen Filme hatte die ich dabei hatte und somit dieser Film, letztendlich als einzige Alternative übrig blieb.

Zunächst stellte ich fest, dass der Film Sean Bean und Christian Bale durchaus prominent besetzt war, was meine Motivation den Film zu sehen gleich steigerte, weil ich seit American Psycho ein recht großer Bale Fan bin.

Aber zum eigentlich Film. Bei Equilibrium handelt es sich um einen Drama in einem Sc-Fi Setting gewürzt mit einer ordentlichen Portion Thriller und Action. Die Story spielt in einem Totalitären Staat der die Bewohner Kontrolliert & Manipuliert. Der Film ist stark durch 1984, Brave New World oder Fahrenheit 451, beeinflusst, das tut der Sache aber keinen Abbruch – sondern ist ganz klar die Stärke des Films.

Zur Story in einer Zukunft in der Menschheit drohte sich selbst mit Kriegen auszulöschen schaffte man es mittels der Droge Prozium die Gefühle des Menschen zu Unterdrücken und damit Gier, Hass und seine Aggressive Natur. Die Bürger werden vollständig überwacht zum einen durch Polzei und Militär zum anderen durch gegenseitige Bespitzelung. Vor allem die Einnahme der Droge wird streng kontrolliert.

Prozium - The great nepenthe. Opiate of our masses. Glue of our great society. Salve and salvation, it has delivered us from pathos, from sorrow, the deepest chasms of melancholy and hate. With it, we anesthetize grief, annihilate jealousy, obliterate rage. Those sister impulses towards joy, love, and elation are anesthetized in stride, we accept as fair sacrifice. For we embrace Prozium in its unifying fullness and all that it has done to make us great.


Eine eigene neue Instanz wurde ins Leben gerufen – Das Tetragrammaton. Eine Behörde die dafür eingerichtet wurde gegen die „Rebellen“ die sich gegen die4sen Lebensstil wenden zu bekämpfen. Es handelt sich dabei um die sogenannten „Kleriker“, welche hochgradig trainierte und spezialisierte Polizisten, die jedoch gleichzeitig Richter und Henker in einer Person sind, da sie auch judikative Vollmachten haben.
Das übliche Vorgehen beschränkt sich jedoch darauf jeglichen aggressiven Widerstand per Waffe zu lösen, Festgenommene werden verhört und dann verbrannt. Gleiches passiert in der Regel auch mit beschlagnahmten Gütern des „Widerstands“ welches in der Regel Kunst und Kulturschätze, wie Musik, Gemälde und Literatur sind.



Die Kleriker sind zusätzlich auch für eine spezielle Kunst die Gun-Katta bekannt. Eine Kampftechnik die aus einem Muster aus verschiedenen Stellungen, Angriffs- und Defensiv-Positionen besteht, die auf statistischen Grundlagen bestehen soll und maximalle Treffer und Schadensquote unter den Opfern bei höchstmöglicher Vermeidung eigener Verwundung bringen soll.
Unabhängig davon das das ganze Fiktional ist, wirken dadurch die Feuergefechte sehr cool und haben einen völlig anderen Touch als in anderen Filmen. Es unterstreicht ebenso wie die Optik des Films die trostlose und Emotionslose Welt.

Wie schon gesagt die Optik des Films ist karg und trostlos, kein buntes Sc-Fi Feuerwerk wie in anderen Filmen, was aber nicht hinderlich sonder eher nützlich ist um die Grundstimmung des Films zu erschaffen. Die Dialoge sind oft knapp, kurz und präzise, da man sich natürlich nicht viel mit Emotionen aufhält.

In der Geschichte begleiten wir den Kleriker Preston (Christian Bale), der herausfindet, dass sein Partner zu einem so genannten Sinnestäter geworden ist und exekutiert diesen. Dies jedoch schafft es in ihm einen Zweifel am System zu entzünden.

Schauspielerisch ist das ganze wie gewohnt eine gute Leistung von Christian Bale und ich kann jedem der den oben erwähnten Werken etwas abgewinnen kann nur raten den Film zu sehen, aber auch für die jene, die die oben erwähnten Bücher nicht kennen, aber dennoch Lust auf einen Actionfilm mit guter Handlung und Schauspielern haben, kann ich Equilibrium uneingeschränkt empfehlen, zumal der Film durchaus Stoff zum Nachdenken und Diskutieren liefert.

Dienstag, 26. Juni 2007

Kino/Film: Das perfekte Verbrechen

Mal wieder im Kino und wie sich herausstellte hatte sich unserer Notnagel als gute Wahl herausgestellt. Zu Anfangs noch skeptisch ob wir nicht doch besser einfach daheim den Beamer anwerfen und uns eine Konserve auf DVD reinzuziehen gab dann schließlich das Mitwirken von Anthony Hopkins bei mir den entscheiden Ausschlag. Denn bis auf eine Ausnahme (Hannibal) haben sich Filme mit ihm immer als ein sicherer Garant für gute und anspruchsvolle Unterhaltung erwiesen.
Auch dieser Film lässt einem da nicht im Stich. Anthony Hopkins spielt so gut wie eh und je und kann seinen typischen Charme voll ausspielen und war mir trotz seiner Taten im Film sofort sympathisch. Dies ist auch eine stärken des Films, weil der Zuschauer emotional hin und her gerissen ist, weil es keine Schwarz-Weiss Zeichnung in dem Film gibt. Man versteht die Motivation der einzelnen Figuren im Film und findet überall etwas wieder. Auch gut ist das man grob weiß was vorgefallen ist aber man weiß auch als Zuschauer nicht hundertprozentig wie es denn genau war, obwohl wenn man aufmerksam zuschaut sehr gut schätzen kann und dann am Ende auch bestätigt wird. Ein Pluspunkt des Films ist das die Charaktere nicht platt sind sonder Tiefe besitzen, zumindest die beiden Hauptcharaktere die sich hier ein packendes Duell liefern. Genial dabei das man Anfangs sehr stark mit Anthony Hopkins symphatisiert und zunächst für den jungen Karriere Staatsanwalt (Ryan Gosling) nicht so viel über hat. Aber je weiter der Film fortschreitet und je mehr Biss er entwickelt desto mehr verschiebt sich dies zu einer Ausgewogenheit und man verfolgt spannend wer den entscheidenden Schachzug macht. Auch wenn das ganze ein Suspense Thriller ist so ist es doch auch ein Drama das viele ethische und gesellschaftliche Fragen aufwirft. Der Film bietet auf jeden Fall etwas zum drüber Nachdenken und diskutieren. Dieser Film ist ein dickes must see für jeden Anthony Hopkins Fan oder aber für jeden Freund von intelligenter Unterhaltung mit Tiefgang.

Freitag, 15. Juni 2007

Buch: Sakrileg von Dan Brown

Da Illuminati sich in Windes Eile weggelesen hatte und Lust auf mehr macht, ergriff ich die nächstbeste Gelegenheit und legte mir Sakrileg von Dan Brown zu, welches ja noch erfolgreicher war als Illuminati und ja zuletzt auch verfilmt wurde. Direkt der Anfang der Geschichte konnte mir ein schmunzeln abringen, da es thematisch kurz das letzte Buch aufgreift und ein paar Anspielungen darauf macht. Der Rest folgt so ungefähr dem vorangegangen Buch. Robert wird aus dem Schlaf geholt und soll sich etwas Ungewöhnliches als „Experte“ ansehen. Nur das sich diesmal recht schnell herausstellt, dass er nicht in seiner Funktion als Experte vor Ort ist sondern aus einem anderen Grund. Ein weiteres Mal gesellt sich eine junge Frau an seine Seite und zusammen mit ihr hetzt er von Hinweis zu Hinweis bei der Schnitzeljagd welche wieder mit Symbolen und Historischen aus Kunst, Geschichte, Kirche und anderen Gesellschaften gespickt ist.
Auch hier hat Dan Brown wieder einen echten Pageturner geschaffen der sich leicht und schnell lesen lässt und nur schwerlich aus der Hand gelegt werden kann bis man endlich die letzte Seite fertig hat. Dennoch muss ich sagen das mich die Geschichte nicht so gefesselt hat wie das noch Illuminati vermochte auch fand ich die Charaktere des Buches noch etwas blasser als dies in Illuminati der fall war und ich bin ja eigentlich mehr der Fan von langen ausführlichen Beschreibungen. Auch in diesem Buch schafft es Dan Brown wieder mit einer Randbemerkung etwas Spannung aus einem Aspekt der Geschichte zu nehmen, dennoch bleibt es ein Buch das ich genau wie Illuminati nur empfehlen kann, weil es kurzweilig und spannend ist und einfach unterhält, auch wenn es beileibe besser Bücher gibt.

Donnerstag, 14. Juni 2007

Buch: Illuminati von Dan Brown

In letzter Zeit lese ich wesentlich mehr als ich das früher getan habe. Eines der Bücher die mit dafür verantwortlich waren ist Illuminati von Dan Brown. Sicher handelt es sich bei diesem Buch um keinen Geheimtip sondern um einen Bestseller und nachdem ich ihn gelesen habe weiß ich auch warum. Dan Brown hat mit diesem Buch einen echten Pageturner geschaffen der sich locker wegließt und den man nur sehr schwer wieder aus der Hand legen kann.
In seiner Geschichte schafft er es unterstützt durch seine Einleitende Faktenbescheibung der Geschichte einem gut vorzugaukeln das es sich um eine echte Geschichte handelt und man vergisst hin und wieder das es sich lediglich um Fiktion handelt. Das Buch ist interessant, nimmt schnell fahrt auf und behält seine rasante Geschwindigkeit bis zum Ende bei. Der Protagonist unserer Geschichte Robert Langdon ein Harvard Professor für Symbologie ist sympathisch und bekommt auch ein wenig Tiefe, obwohl es hätte auch etwas mehr sein dürfen. Auch die anderen Charaktere funktionieren und man beginnt schnell den ein oder anderen so mögen während man gegen wieder andere eine Abneigung erhält. So begleiten wir also Robert und die attraktive Vittoria bei ihrer historischen Schnitzeljagd quer durch Rom um so hinter die Geheimnisse einer uralten Geheimorganisation zu kommen und den Vatikan und Rom vor einer gefährlichen Bombe zu retten. Der Schreibstil ist ok und auch die Übersetzung ist in Ordnung, aber alles eher einfach gehalten so das ein flottes Lesen gewährleistet ist. Wie schon erwähnt die Spannungskurve ist genial und das Tempo passt perfekt zur Handlung im Buch einem Wettrennen gegen die Zeit. Allerdings darf man sich auch nicht zuviel erhoffen einige Handlungen sind recht offensichtlich und bereits auf Seite 150 bis 200 hat man als aufmerksamer Leser vieles vom Rätsel ergründet und dennoch ließt man begeistert weiter. Besonders aufgewertet wird diese Geschichte durch die interessanten und mystischen Ambigramme, aus der Feder von John Langdon die für sich alleine schon hin und wieder sehr verblüffend sind, aber diese sind geschickt in die Geschichte verwoben worden ebenso wie die anderen Informationen über Künstler, Kunstwerke und Geheimgesllschaften und die Kirche so das halt immer wieder wie bereits angesprochen aus dem Blick gerät das es sich um eine fiktionale Geschichte handelt. Wobei sich aber auch her Brown massig gestalterischen Freiraum gegönnt hat und gerade bei den Fakten über die Geheimgesellschaft der Illuminati entspricht wohl nur ein verschwinden geringer Teil der Wahrheit, was aber der Sache keinen Abbruch tut. Dafür ließt man ja einen Roman und kein Gescichtsbuch.^^
Es gibt aber auch noch einen weitere Wehrmutstropfen, den ich hier erwähnen möchte. Dan Brown hat eine Vorliebe für Ausblicke in die Zukunft, die es schaffen die komplette Spannung aus einer tollen Szene zu nehmen. Bislang hat er das in beiden Büchern die ich gelesen habe gemacht. Aber da dies nur Einzelfälle sind und die Geschichte nur für wenige Seiten darunter leidet kann man das über 700 Seiten schwere Werk dennoch nur empfehlen.