Freitag, 24. Dezember 2010

Frohe Weihnachten und ein frohes Neues Jahr


Ich Wünsche allen Lesern meines Blogs ein Frohes Weihnachten und genießt die Feiertage im Kreise der Familie und der Personen die Euch etwas bedeuten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Red Dead Redemption – Review

Das letzte Game das ich mir in Gänze auf der PS3 gegeben habe ist Red Dead Redemption. Nach dem Durchspielen hier nun kurz meine Eindrücke. RDR ist der letzte Streich von Rockstar Games ihr Openworld Konzept von GTA in den Wilden Westen zu transferieren, was um es vorwegzunehmen auch hinreichend gut gelungen ist.
Es macht schon eine menge Spaß mit dem Ex-Outlaw John Marston, auf dem Rücken seines Pferdes durch Prärie und Canyons zu reiten, sich wilde Schießereien mit zahlreichen Banden und anderen Schurken zu liefern und bisweilen sich in bester Westerntradition ein High-Noon Shootout zu liefern. Man kann sich als Kopfgeldjäger verdingen und gesuchte Verbrecher zur Strecke bringen oder dem Gesetz übergeben, sich zahlreichen Glückspiel-Minigames hingeben, sich als Trapper versuchen um wertvolle Pelze zu erbeuten oder wilde Pferde einfangen und zureiten. Ebenso kann man nicht nur der Fauna nachstellen sondern auch der jeweiligen Flora seine Schätze abringen und sich als Kräuterkundiger betätigen. Oder aber man versucht vergrabenen Schätzen nachzujagen und noch das ein oder andere mehr.

Da es ein Open World bzw. Sandbox Titel ist, bleibt es jedem Spieler nahezu selbst überlassen welche Teile des Spiels er ausgiebig verfolgt und welche er ignoriert. Insgesamt hat mich nur das Feature mit dem Kräutersammeln extrem angekotzt, dass ich zwar ignoriert habe, dennoch hat alleine die Option dies zu tun mich etwas aus dem Flair des Spiel gerissen und meine Immersion getrübt. Sicher mag das an meiner falschen Haltung liegen, vielleicht musste man sich damals als Kopfgeldjäger und Cowboy der oftmals Meilenweit von einem Doktor oder einem Drugstore entfernt war mit den gängigsten Kräutern auskennen, dennoch hat mich das Feature einfach derbe geärgert.
Über dies hinaus sind meine großen Kritikpunkte des Games eher einige kleinere Dinge, die mich aber dennoch derbst geärgert haben und bei denen ich mir nicht erklären konnte warum man diesen Weg gewählt hat.

Da wäre zum Ersten das zusätzlich zudem, dass das Kräuterpflücken mich rein vom Feeling gestört hat, es auch dämlich implementiert war. In der Regel musste man immer wieder vom Pferd absteigen das Kraut etwas umständlich anvisieren bis man die jeweilige Aktion auch wirklich durchführen konnte und musste sich dann jedes mal noch eine dämliche Animation/Mini-Cutscene ansehen, welche sich nicht unterbrechen ließ.
Noch schlimmer war das Jagen von Pelztieren, was mir zwar Spaß gemacht hat, dennoch gab es hier einen Teilaspekt der mich noch mehr zur Weißglut gebracht hat.
Nachdem man ein Tier erlegt hatte musste man zur Beute laufen, manchmal wieder etwas verpeilte Milimeterarbeit leisten um die Aktion durchführen zu können und bekam dann eine noch viel dämlichere Cutszene bei der unser Held mit seinem Messer rumfuchtelt und Blut auf die imaginäre Kameralinse sprizt. Beim ersten mal ganz lustig beim zweiten mal schon langweilig, danach nur noch ätzend. Mit keiner Taste konnte man den Mißt überspringen, auch wenn es nur wenige Sekunden waren, einfach nur ärgerlich.
Die Krone wurde der ganzen Sache aber dadurch aufgesetzt das dadurch jedes Mal die Standardwaffe verstellt wird, während dich normalerweise mit Revolver oder aber mit Repetiergewehr voreingestellt (Sprich diese Waffe beim Drück auf die Waffe-Ziehen Taste gezogen wurde) durch die Gegend gezogen bin, wenn man sich mal verteidigen muss etc. wird durch das Häuten das Messer voreingestellt obwohl es nach der Cutscene wieder in seiner Scheide steckt, ebenso wie die anderen Waffen in ihrem Holster.
Dadurch habe ich mehr als nur eine Mini-Nebenquest die sich manchmal am Wegesrand etc. abspielen vergeigt, oder aber das ein oder andere mühevoll gefangene Pferd durch Wölfe oder Pumas verloren. Macht ja auch verdammt viel „Sinn“ wenn man auf dem Rücken des Pferdes sitzt und von Wölfen angegriffen wird erst mal sein Messer zu ziehen.

Die letzte Sache die mich gestört hat, war ganz eindeutig die Implementation der Schnellreisefunktion. Ich meine wenn man schon eine Komfortfunktion in ein Spiel einbaut, dann bitte doch so, dass dies nicht der Mehrzahl aller Spieler aufstößt und diese Funktion dermaßen schimmlig von hinten durch die Brust ins Auge anwählbar ist, dass man einfach nur ungläubig den Kopf schütteln kann und man sich fragt, ist das keinem Programmierer oder Spieletester aufgefallen?!?

Sicher alle oben beschriebenen Mankos sind Jammern auf hohem bis höchstem Niveau, dennoch sind es bei ansonsten extrem hochwertigen Produkten gerade solche Sachen die den Leuten im Gedächtnis bleiben und die der Immersion und dem Spielfluss schaden, sehr schade wie ich finde, da man dies sicherlich mit minimalsten (oder eher weniger) Aufwänden wesentlich besser hätte machen können.

Von der Technischen Seite gibt es nichts zu meckern, die Grafik ist gut und zweckdienlich ebenso wie die Animationen, Die Texturen der Gesichter sind gut, die der Gebäude ok und Zweckdienlich. Das alles gewinnt keine Grafikpreise und erreicht niemals Referenzwerte, bis vielleicht auf den wirklich sehr hübschen Himmel.
Aber die Grafik muss immerhin möglichst flüssig gestreamt werden, was auch bei einem schnellen Ritt zu Pferd jederzeit der Fall ist.
Ansonsten finde ich das Art Directing gelungen und die teils sehr farblosen Texturen und die entsättigten Farbtöne gefallen mir sehr gut und helfen der Atmosphäre außerordentlich.





Der Sound ist gut und die Soundeffekte so wie man sie sich wünscht. Die englischen Sprecher sind wirklich spitze und leben die Dialoge mit viel Emotion und bringen diese Glaubhaft rüber. Darüber hinaus sind die Dialoge nicht nur gut gesprochen sondern auch einfach gut bis großartig geschrieben.
Der Soundtrack ist gut und atmosphärisch inkl. gelegentlicher Moricone anleihen. Der Soundtrack ist mir dennoch die meiste Zeit einen kleinen Takken zu dezent und hätte bisweilen öfter aus dem Hintergrund treten können als nur Dauerberieselung zu sein. Der Soundtrack bietet auch 2 oder 3 Höhepunkte, die sehr gut in Szene gesetzt werden, es sei denn es kommt zu einem dummen Missgeschick im Spiel und der Song bricht dabei ab.
Trotz dieser netten Momente, bleibt der gesamt Soundtrack komplett hinter dem 97ger Outlaws Soundtrack von Clint Bajakian zurück, der damals zugeben eine außergewöhnlich gute Arbeit abgeliefert hat die von Anfang bis Ende als Moricone Homage betrachtet werden kann.

Die Mainstory kann überzeugen. Sie passt gut in das Setting bedient sich dabei hier und da an die Genreüblichen Zutaten ohne jedoch zu Sterotyp zu sein und würzt das ganz hier und da mit etwas neuem, aber das die Jungs & Mädels von Rockstar gute Storys erzählen können wissen wir ja schon und zum Glück ist dies hier keine Ausnahme.
Die Charaktere sind gut geschrieben und nicht und auch einige andere Charaktere außer unserem Helden bekommen genug Zeit gewidmet um nicht nur zweidimensionale Funktionserfüller zu sein. John Marston ist einfach gut geschrieben, Er ist kein unbeschriebenes Blatt kein Neuling und somit kann hier aus dem Vollen geschöpft werden und das tun die Rockstar's auch und so wächst einem Mr. Marston trotz seiner zweifelhaften Vergangenheit extrem schnell ans Herz.
In der Spielerschaft gab es durchaus gemurre für den letzten Akt, ich jedoch finde den letzten Akt einfach nur großartig.
Wenn die Credits endlich über den Bildschirm rollen, dann sieht man diese mit einem weinenden und einem lachenden Auge und dem Gefühl hier gerade wirklich großes Kino erlebt zu haben.

Red Dead Redemption ist ein Spielgewordener Italowestern! Nicht verpassen!
Für mich auf jeden Fall 4 von 5 Sternen – und dennoch ein Hall of Fame Titel.

Freitag, 3. Dezember 2010

PS3 Reviews (eher kurz)

Uncharted 2: Solides Spiel, Die Grafik ist verdammt gut und auch die deutsche Syncro ist ganz ok. Anfangs hatte mich das Spiel ziemlich gepackt, aber mit zunehmendem verlauf hat mich das Spiel doch ein wenig verloren. Gegen Ende macht das Spiel IMHO eine derbe Talfahrt die Story wird immer flacher und verliert sogar die netten kleinen Details die es am Anfang noch ausgezeichnet haben. Die Locations werden immer größer ohne dadurch irgendwie an Spieltiefe zu gewinnen, Gigantismus ist eben nicht alles, gleiches gilt für die Gegnerhorden die man niedermetzelt, einfach viel zu viel Geballer in dem Game. Als der Abspann lief war mir das ganze ziemlich egal. Ich hab mich nicht gelangweilt, das wars aber auch schon. Wie das Game mit so unendlich viel lob überschüttet werden kann ist mir ehrlich gesagt unverständlich. Außerdem krankt das spiel auch wieder an einem der üblichen Probleme »Augen«, die von Drake sind ganz ok, aber bei den beiden Frauen, besonders bei Chloe haben sie derbe gefailed, kam mir fast die ganze Zeit so vor als hätte sie Cyberaugen, Shadowrun lässt grüssen ;)

Urteil: 3,5 von 5 Punkten


Valkyria Chronicles: Ziemlich abgedrehter Runden-Strategie Titel. Das setting und die Story sind schon ziemlich abgedreht mit einem alternativen Europa und einem alternativen Zweiten Weltkrieg. Viele Geräte werden durch ein Art mystisches Metall betrieben. Die Bazokaschützen, nennen sich Lancer und ihre Uniform sieht aus wie die eines Ritters beim Lanzenstechen mit einem Armschild und einer kurzen Lanze deren Kopf der Bazokasprengkopf ist.
Das Game selbst besitzt erstaunlich viel Tiefe mit verschiedenen Klassen (Scout, Shocktrooper, Lancer, Engineer, Sniper) Jede Klasse hat dabei unterschiedliche Stärken und Schwächen nach dem üblichen Stein-Scheere Prinzip, unterschiedliche Bewegungsreichweiten usw. Zusätzlich kann man Deckung benutzen über Kanten klettern und andere Dinge. Des weiteren haben die Einheiten unterschiuedliche Schussreichweiten und Genauigkeit, machen unterschiedlichen Schaden abhängig vom Rüstungstyp und haben einen Defensiven Kegelförmigen bereich den sie defensiv mit Feuer eindecken bei feindlicher aktivität, die länge und breite des Kegels hängt von der Blickrichtung und der Klasse ab.
Als wäre das nicht schon komplex genug gibt es zusätzliche Feinheiten innerhalb der Gruppe durch die einzelnen Individuen die wie in einem Rollenspiel unterschiedliche Eigenschaften haben, somit gibt es also auch unterschiede innerhalb einer Klasse. Jeder Charakter ist klar erkenntlich und hat Traits und Perks. So gibt es z.B. Charaktere die gerne alleine sind und abzüge auf ihre Werte bekommen wenn ihnen Kameraden zu nah auf die Pelle rücken, ebenso wie es das auch umgekehrt gibt und es Charaktere gibt die wenn sie alleine sind den Mut verlieren und ihre Werte sinken. Andere wiederum bekommen Kampfboni wenn sie sich in der Natur aufhalten, andere haben Pollenallergien und bekommen Abzüge. Einige können gut im Dunkel sehen, haben einen Hass gegen eine bestimmte Einheitklasse und bekommen Situationsabhängig Boni. Ebenso wie es Charaktere gibt die besonders viel Lebenspunkte haben oder andere die eher schwächlich sind. Einige wollen das andere Geschlecht beindrucken und bekommen Kampfboni wenn z.B. Frauen ihrer Einheit zuschauen und noch viele viele mehr.
Zusätzlich gibt es noch Freundschaften unter den Einheiten udn so kann man bei cleverer Einheitenauswahl schlagkräftige Trupps zusammenstellen weil solch engen Kamraden sich gegenseitig Freuerschutz geben oder gemeinsam auf einen Gegener schießen, auch wenn sie gerade nciht die aktive Einheit sind die eine Aktion ausführt.
Zur Taktik gibt es wie erwähnt neben Deckung auch soetwas wie Trefferzonen, denn wenn eine Einheit gerade aktiv ist dann kann man diese in einem 3rd-Person/Ego-Shooter in einem Pseudo-Echziet steuern, dann an der passenden Position in den Zielmodus gehen und dann die entsprechende Trefferzone anvisieren, wobei Kopftreffer natürlich mehr schaden machen, das Ziel jedoch auch geringer und somit ein Fehlschuss wahrscheinlicher ist. Gleiches gilt auch für Panzer, welche durch Kettentreffer bewegungsunfähig werden und bei denen ein Motor/Kühlsystem Treffer von hinten sehr viel vernichtender ist als ein Treffer frontal auf die Panzerung.
Eine weitere Besonderheit sind die Commandpoints. Pro Zug hat man nur eine begrenzte Menge, der aktive Einsatz einer Einheit verbraucht einen dieser Punkte, ein Panter sogar zwei. In der Regel reichen die Punkte nicht aus um jede Einheit einmal zu bewegen und somit ist hier auch Planung angesagt. Aber eine Einheit darf auch mehrfach bewegt werden, was jedoch ihr Bewegung bei jeder Aktionsphase nach der ersten jedesmal massiv schrumpfen lässt, weiterhin besitzen einige Einheiten nicht unendliche Resourcen und somit ist bei einigen Einheiten ein mehrfacher Einsatz nicht möglich/sinnvoll.
Last but not least gibt es auch Schlüsseleinheiten die einem zusätzliche Kommandopunkte gewähren werden diese ausgeschaltet so verliert die jeweilige Partei die wertvollen Kommandopunkte und ist zusätzlich zum verlust der Einheit durch weniger Aktionen gehandicapped.
Das Ganze wird von einer etwas kindlichen Anime-Serien Story begleitet, die ganz unterhaltsam, wenn auch nichts besonders ist. Dennoch werden die Taktikduelle somit angenehm eingebettet und in einen Kontext gebettet und kommen nicht so trocken daher.

Urteil: 4 von 5 Punkten


Dante's Inferno: Hat mich leider schon nach ca. 20 bis 30 Minuten Spielzeit verloren gehabt. Es kam mir die ganze Zeit wie ein schwächeres God of War vor, ohne jedoch auch nur in einem Bereich auch nur mit dem Vorbild gleichzuziehen. Die Sprachausgabe hat IMHO sowohl im englischen als auch im Deutschen gesaugt. Die Deutsche Version war einfach uninsperiert und schlecht, die Englische im Ton einfach grottig und durch effekte etc. so komisch überfrachtet das es mir als durchaus geübten englisch-Zuhörer nahezu unmöglich war alles zu verstehen. Auch das Setting konnte mich nicht richtig greifen, alles immer so ein wenig zu viel pseudo-coolness. Naja... eject... und zurück zu Videothek.

Urteil: 2 von 5 Punkten


Bayonetta: Sexy as Hell und Crazy. Bayonetta war schon ein derber Spaß. Dennoch war mir das Game ein wenig zu schnell und wirr. Vielleicht hab ich es auch nicht lange genug gespielt. Es hatte es etwas schwer denn ich hatte noch Brütal Legend gleichzeitig ausgeliehen und dagegen hat es leider verloren. Zusätzlich fand ich das es an der ein oder anderen Stelle etwas schwach im Grafik Department auf der Brust war und auch ein wenig zu Lowpoly. Dennoch überlege ich mir dem Game noch eine zweite Chance zu geben, wenn sich die Gelegenheit ergibt und die ganzen anderen Titel erstmal durchgespielt sind, die noch so auf meiner "zu Zocken Liste" stehen.

Urteil: 3 von 5 Punkten




Brütal Legend: war echt ein derber Knaller, abgedrehtes Setting, witziger Genrecrossover, mit einem Wahnsinns Soundtrack, einer charmanten Story und engagierten und euphorischen Sprechern die das Spiel alleine schon getragen haben.
Ich als Jack Black Fan war auf jeden von der ersten bsi zu letzten Sekunde derbe begeistert. Einziger kurzer Schwachpunkt im Game war für mich die Aktionsequenz auf dem Rücken des Firebeasts, was vermutlich aber maximal 1% des Spiels ist.
Das Spiel hat sicherlich seine Schwächen in dem ein oder anderen Bereich, dennoch ganz großes Kino! Das Gesamtpaket weiß einfach zu überzeugen.

Urteil: 5 von 5 Punkten => CampMaster's Hall of Fame Titel


Street Fighter IV: Ein solider Street Fighter Titel der die Grafik verbessert und trotzdem den Stil und den Charm transporiert. Zurecht ein Platinum Titel.

Urteil: 3,5 von 5 Punkten














Soul Calibur IV: Grafisch sicherlich das beste Soul Calibur, dennoch IMHO zu wenig Verbesserung zu Soul Calibur 3. Obwohl ich schon einige ganze Weile spiele, habe ich noch nicht alle Gamemodi getestet, dennoch finde ich gerade den Storymode extrem dünn. Teil 2 war mit seiner Karte und dieser langen Questreihe irgendwie cool, Teil 3 dann das erste mal mit dem Baukasten System, und diesem Strategiemodus und imemr noch coolem Storymodus. Ich finde auch grafisch hat sich der 4 Teil hier nciht so viel weiter entwickelt, sicher vielelicht sinds ein paar mehr Polygone und die Texturen haben etwas mehr Auflösung, dennoch fand ich den Grafiksprung zwischen Teil 2 zu Teil 3 wesentlich größer (beide auf PS2) als der Sprung zur NextGen-Console PS3 mit diesem vierten Teil. Das ganze ist jedoch jammern auf höchstem Niveau. Dennoch bleibt es für mich der beste Beat Em'Up Titel den man derzeit spielen kann.

Urteil: 4,5 von 5 Punkten


God of War 3: Ist einfach der Hammer! In jeder Beziehung bombt das Spiel einfach alles weg. Die Grafik rockt, vor allem die Kameraperspektiven und Fahrten sorgen dafür das die bombastische und epische Action noch besser in Szene gesetzt wird und man Film-feeling bekommt. Ich fand die festen Kameras waren der selbstgewählten Kamera die neuerdings so üblich sind so haushoch überlegen. Der Soundtrack war der Oberhammer und hat stets die Szenen gut getragen und intensiver gemacht. Die Story war sagen wir Kratoesque, eine Rachegeschichte die ohne viel Schnörkel durchgezogen wird, dennoch gibt es viele Rezerenzen zu den beiden ersten Teilen und es gelingt sowohl neuen Spielern einen Einblick zu gewähren, so dass sie die Gesamthandlung mitbekommen und Veteranen der vorhigen Teile hier und da einige Wiederkennungsmomente zu geben. Die Action ist super, die Puzzle genau richtig dosiert. Die Quicktime Events einfach nur Geil und obendrein gibst auch noch die besten Wassereffekte die ich bislang gesehen habe.
Die Synchro ist sowohl auf deutsch als auch auf englisch superb und man ist einfach die ganze Zeit mittendrin und spürt doch jedesmal ein gewisse Befriedigung, wenn wieder einer der Ärsche die einem auf den Sack gehen und dich verarscht haben aka Götter, regeungslos vor einem im Drek liegen.
Ohne Frage ein echtes Highlight der Spielgeschichte.

Urteil: 5 von 5 Punkten => CampMaster's Hall of Fame Titel

Ich bin Onkel :]

Meine Schwester und mein Schwager haben die Charaktergneration abgeschlossen und haben nun einen nagelneuen Level 1 Char auf die Welt losgelassen. Die kleine Erdenbürgerin hört auf den Namen Mila und ist echt soooooooooooo süüüüüüüüß.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Murphy's Law oder Verfuckter Fuckscheiss!!!

Der Tag heute war richtig scheisse von Anfang bis Ende war er das, Auszeiten?!? Pustekuchen, wir sind ja nicht aufm' Kindergeburtstag!

Aufgewacht und den Schlauch vom CPAP-Gerät erstmal schön um den Hals gewickelt gehabt und die Maske schön auf Leckage gezogen. Ergo nicht genug Druck. Ergo der Effekt im Eimer und ich fühl mich Hundemüde. Fuck!
Auf der Fahrt zur Arbeit dann fast gestorben weil ein 30 Tonner einfach mal so rausgezogen ist mir die Vorfahrt genommen hat und ich voll auf der Bremse stand um nicht vorzeitig meine Fahrt in seinem Heck zu beenden - Du Arschloch!.

Auf der Arbeit ging es dann gleich munter weiter, mit einer ganz feinen Störung bei einem sehr schwierigen Kunden, an der ich 6 Stunden am Stück durchgearbeitet habe, unterzuckert, Kreislauf zusammengesackt, Kopfschmerzen mit Sehverlust - das volle Programm.
Lösung?!? Fehlanzeige!
Am Ende damit zugebracht mir 30 Minuten lang zu überlegen wie ich dem Kunden jetzt beibringe das das heute nichts mehr wird, weils' erstens arschschwer ist und zweitens jeder Entwickler und Systemfachmann aus anderen Bereichen die ich bräuchte um einen Fortschritt zu erzielen mal schön im Urlaub sind.
Das Ergebnis war nicht überschwänglich Glücklich aber noch ok.
Aufgelegt und die Callanahme am Rohr gehabt, weil ein verkackter Termin abgelaufen war, welcher mir von der verschimmelten Callannahme selbst gesetzt wurde, bei ner Störung die ja ach so wichtig ist. So verdammt wichtig, dass es der verfluchte meldende Admin in 3 Tagen nicht geschafft hat seine verfickte Voicebox abzuhöhren auf die ich im schon 3 mal draufgequatscht habe. Hmmm bei den Inselaffen müssen die Uhren anders ticken.

Anschließend dann noch mal kurz bei der Krankenkasse angerufen um mal nachzufragen, wie es denn jetzt aussieht, ob der MDK sich schon gerührt hat. Ergebnis: Mein Sachbearbeiter ist im Urlaub, aber seine Vertretunng kramt ein wenig herum, findet ein 7 Seiten Gutachten ließt schnell mal Quer und sagt "Das MDK sagt sie erfüllen die medizinischen Vorraussetzungen nicht, aber das erklärt ihnen Herr X wenn er wieder aus dem Urlaub da ist, einen schönen Tag noch." - Schönen Tag am ARSCH!!!
Alter schwede wie kann sowas denn ein guter Tag sein. Etwas mehr Einfühlungsvermögen bitte blöde Schlampe, soll euch doch alle der Blitz beim Scheissen treffen!

Nun darf ich also warten während meine Laune auf dem Tiefpunkt ist, bis mein Sachbearbeiter gut erholt wieder aus dem Urlaub kommt und er mir dann ausführlich erklärt, das es ihm ja leid tun würde (das nehme ich an, vielleicht tuts ihm ja auch gar nicht leid), aber die Krankenkasse würde sich der Meinung des MDK anschlließen und wird vermutlich den Antrag ablehnen.

Könnte euch so passen! Das gibt eineb saftigen Einspruch der sich gewaschen hat. Ihr könnt ja gerne glauben was ihr wollt ihr Paragraphenreiter und Sesselpuper, aber am Ende werdet ihr kleinlaut nachgeben und dann trotzdem bezahlen ihr scheinheiligen Geldsäcke, warum erspaart ihr euch die Mühe nicht einfach?!?

Naja weils so geil ist und einen immer wieder aufbaut noch ein kleiner Clip:

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Scott Pilgrim vs. the World - Review

Roflcopter! Ich meine es ist jetzt schon ein paar Tage her das ich in Scott Pilgrim vs. the World war, aber ich bin immer noch derbe geflasht. Der Film ist einfach ein Riesenspaß. Abgedrehte Dialoge und Charaktere, Comic und Videospiel (Beat-Em Up) Esthetik perfekt eingefangen.

Die Action ist wirklich granate und die Kampfszenen sind ziemlich cool und müssen sich hinter nichts verstecken. Also für jeden der wie ich seinen Spanienurlaub als er 12 Jahre alt war statt mit Family am Strand vorm Street Fighter II Automaten in der Spielhalle verbracht hat, für jeden der sein Mortal Kombat oder Soul Calibur abgöttisch liebt, der wird an Scott Pilgrim genauso eine helle Freude haben wie ich.

Zur Story naja, die ist schnell umrissen: Scott Pilgrim ein 08/15 twenty-something Slacker der Bassist in einer grottigen Garagenband ist und so richtig nichts von der Rosste reisst und bei seinem schwulen besten Freund wohnt, trifft das Mädchen seiner Träume. Aus irgendwelchen abstrusen Gründen jedoch, muss er um mit ihr zusammen zu kommen, erst ihre 7 dämonischen Ex-Lover besiegen, die sich ihm nach und nach in den Weg werfen bis die Liebe am Ende triumphieren kann.
Wie man sieht, die Story ist dünn und hannebüchen und eigentlich nur mittel zum Zweck, auch wenn ich damit der Comicvorlage vieleicht unrecht tue (da ich sie nicht kenne), aber im Film dient sie halt wie gesagt nur um eine Crazy-Szene an die nächste Crazy-Szene zu reihen. Auch wenn der Film also insgesamt sehr gradlinig und vorhersehbar verläuft und es keine wirkliche Charakterentwicklung gibt und Beziehungen zwischen den Charakteren nur angerissen werden, so macht der Film auf jeden Fall extrem viel Freude, hält sein hohes Tempo über die gesamte Zeit und verschießt dennoch sein Pulver nicht.

Ich sage unbedingt ANSEHEN!!!

Mittwoch, 20. Oktober 2010

World of Tanks Review

World of Tanks heißt momentan die erste Wahl des Zeitvertreibs wenn ich am Rechner sitze. League of Legends ist momentan erst einmal im Ruhezustand, damit es keinen Burnout gibt, man will es ja schließlich auch nicht übertreiben. ;)

World of Tanks ist ein Onlinespiel, ob man es jetzt aufgrund der Benutzerzahlen als MMO bezeichnet, soll jeder für sich selbst entscheiden, bei dem 2 Teams mit jeweils 15 Mitgliedern gegeneinander antreten. Jeder Spieler steuert dabei nur sein eigenes Fahrzeug und verfolgt zusammen mit den anderen Teamkollegen innerhalb der Rundenzeit von 15 Minuten den Sieg auf eine von zwei Varianten zu erlangen. Entweder durch die Vernichtung aller gegnerischen Fahrzeuge oder durch das Einnehmen der gegnerischen Basis was durch durchgängigen Aufenthalt in einer markierten Zone erreicht wird und so einen Zähler erhöht, der bis auf einen Stand von 100 gebracht werden muss.
Hierbei gibt es jedoch ein paar Besonderheiten wie z.B. das gegnerische Treffer auf ein eroberndes Fahrzeug abhängig vom angerichteten Schaden den Zähler der bereits gesammelten Punkte senken. Mehrere Fahrzeuge die sich gleichzeitig in der Zone aufhalten erhöhen die gesammelten Punkte pro Zeiteinheit, so das 4 Fahrzeuge die Zeit zur Einnahme der Basis um ca. ~75% reduzieren. Weiterhin führt das Verlassen der Zone vor Erreichen der 100 Punktemarke zum Verlust der jeweils durch das verlassende Fahrzeug angesammelten Punkte, auch wenn sich noch weitere freundliche erobernde Fahrzeuge in der Zone aufhalten.

Das Spiel selbst ist eine für meinen Geschmack recht gelungene Panzersimulation mit einer guten Balance aus Action und Simulation. Zusätzlich gibt es noch Langzeitsmotivationsfaktoren und Mechanismen um Micropayments einzubauen (Consumables, Spezialpanzer, Premiumaccounts, Crew Training) So sammelt man über Zeit Erfahrungspunkte mit denen sich nach und nach Aufrüstungen freischalten lassen und auch neuere und weiterentwickelte Fahrzeuge freischalten lassen.
Die freischaltbaren Fahrzeuge gehören zu einer von 5 Gruppen: Leichte-, Mittlere-, und Schwere Panzer, sowie Jagdpanzer und Artillerie.
Dabei hat jeder Typ und vielfach auch jedes individuelle Fahrzeug seine Einsatzgebiete und Eigenheiten und seine damit verbundene Spielweise. Leichte und mittlere Panzer dienen als Kundschafter für Artillerie und können hohes Kapital aus ihrer Geschwindigkeit und Wendigkeit ziehen um die Hauptmacht zu umfahren um im Hinterland Artillerie aufzuspüren und zu vernichten oder aber um schwere Panzer auszumanövrieren und außerhalb ihrer mächtigen Kanone zu bleiben und selbst weniger gut geschützte Bereiche aufs Korn zu nehmen.
Zusätzlich verbessert sich mit der Zeit auch die eigene Besatzung und erhält Auszeichnungen für außergewöhnliche Leistungen. Was gewisse Boni wie schnelleres und genaueres Zielen, schnelleres Nachladen, schnellere Subsystem Reparatur etc. bringt.

Die Berechnung der Geschosse im Spiel selbst erfolgt nach einem recht kompliziertem Verfahren und berücksichtigt Grundschaden des Geschosses und seine Durchschlagskraft, sowie den Winkel der Fahrzeugspanzerung, den Aufschlagswinkel, die Dicke der Panzerung und im Fall einer Penetration welchen Weg das Geschoss innerhalb des Ziels genommen hat und welche Gerätschaften und Personen sich auf dem Weg befinden.
Die Grafik ist detailliert und IMHO überdurchschnittlich, Die verschiedenen Karten fühlen sich authentisch an und bieten abwechslungsreiche Szenarien, von starkem Hügeland, offenen Flächen, Seen und Sümpfen und dichten Wäldern über Stadtkarten mit Güterbahnhöfen und Eisbahnschienen ist alles abgedeckt was man sich wünschen kann. Das Gelände muss bei der Operation seines eigenen Fahrzeugs berücksichtigt werden so bieten Büsche, Bäume, Felsen und Häuser Deckung die zum anpirschen genutzt werden können oder um sich auf die Lauer zu legen und bieten zusätzlich Schutz vor Beschuss durch andere Panzer und Artillerie. Aber auch Hügel dienen als Sichtschutz und bieten weitere taktische Vor- sowie Nachteile. Anstiege wirken sich drastisch auf das eigene Tempo aus und eine lange Fahrt eine ungeschützte Steigung hinauf bietet ein einfaches ungeschütztes Ziel, ebenso wie eine Abfahrt enorme Geschwindigkeit bringt die dann sogar gegen leichtere und flinkere Ziele zum Rammen benutzt werden kann. Ebenso ist der Panzer der gerade den Gipfel eines Berges erklommen hat zwar Sichttechnisch in einer besonders guten Position und kann weite Areale überblicken allerdings ist er auch eine Zeitlang verwundbar, wenn der Schwerpunkt seines Panzers noch auf der anderen Seite des Hügel liegt hängt sein vorderer Teil oftmals in der Luft, hier bietet er dann oftmals ungeschützte Stellen ohne sich selbst wehren zu können da sein eigenes Geschütz ebenfalls in der Luft hängt bis der Schwerpunkt zur anderen Seite verlagert wurde.

Auch ein schwerer hochentwickelter Panzer ist nicht automatisch ein Freifahrtschein, auch nicht gegen viele leichtere und mittlere Panzer. Selbstüberschätzung und blindes Stürmen kann schnell damit enden das man durch die feindlichen Linien gebrochen ist aber sein schlecht geschütztes Heck dem freien Beschuss freigegeben hat und noch viel schlimmer das die eigene Position vom Gegner aufgeklärt wurde und man somit von der gegnerischen Artillerie unter Beschuss genommen werden kann, die auch große Panzer oftmals mit dem ersten Schuss schon für eine geraume Weile außer Gefecht setzen, weil sie eines der wichtigen Systeme wie Motor oder Ketten beschädigen und ein zweiter Treffer oftmals vernichtend sein kann.

Wie man sieht ist Artillerie eine mächtige Waffe die gerade die Gefährlichkeit von leichten und schnellen Panzern indirekt stark erhöht. Ebenso sollte man seine Kanone spärlich gebrauchen. Einen kühlen Kopf bewahren und sorgfältiges Zielen ist oftmals wesentlich Zielführender als wildes Geballer, Munition ist nicht unendlich vorhanden und eine knappe Resource und muss in Fahrzeugen in höheren Technikstufen auch teuer bezahlt werden, einmal Geschossen muss erst einmal Nachgeladen werden, was abhängig vom Gewicht der Munition immer länger dauern kann. Nachladezeiten von 8 bis 15 Sekunden sind durchaus realistisch und illustrieren, dass ein Fehlschuss einen für recht lange Zeit wehrlos zurücklässt. Schon ab Technikstufe 6 sollte man mit Bedacht spielen, da man hier schon negative Einkommensbilanzen haben kann (Reparatur und Munition > Erspieltes Kapital während einer Runde)

Damit kommen wir langsam auch bei den Kritikpunkten des Spiels an. Zum einen stört mich das bestimmte Abhänge nicht zu befahren sind, ich würde es besser finden wenn man bestimmte sehr steile Böschungen herunterfahren könnte auch auf das Risiko eventuell auf den Kopf zu kippen und seinen Panzer zu zerstören ebenso wie man eventuell von Bergklippen fallen sollte um seinen Panzer im See zu versenken mit ebenfalls vernichtenden Konsequenzen, ebenso bleibt der Panzer bisweilen völlig unverständlich an kleinen und kleinsten Mauerresten etc. hängen über die man normalerweise locker hätte hinweg fahren können, während man an anderer Stelle komplette Ziegelmauern oder Häuser durchfahren kann oder sogar komplette einebnet. Dieses Verhalten ist mir bisweilen ein absolutes Rätsel, ärgert während des Spiels , senkt den Grad des Realismus was bei einer Simulation nie gut ist und behindert die Immersion.

Ein weiteres kleines Problem ist, dass das Spiel nicht historisch korrekt ist. Die beiden quasi Fraktionen Russen/Alliierte und die Deutschen haben jeder einen 10 Stufigen Technikbaum. Jedes Fahrzeug ist somit auch einer gewissen Stufe zugeordnet die von seinem Gewicht/Panzerung und seiner Waffe abhängt und grob die Entwicklungsrheinfolge der Panzer wiederspiegelt. Dabei wird jedoch nicht berücksichtigt (oder zumindest unmerklich) das Deutsche Panzer zum Teil über 2 Jahre früher im Dienst waren und somit gegen ihre Counterparts deutlich schlechter abschneiden. Besonders gravierend ist dies bei den beiden schweren deutschen Panzern Tiger I und Tiger II (Königstiger). Welche im Sommer 42 bzw. Januar 44 eingesetzt wurden. Im Spiel werden diese jedoch gegen den IS in seiner (späten Variante) Ende 43 und den IS-3 (erst nach Kriegende gebaut) gesetzt. Auch die Maus (welche sicherlich eine Fehlentwicklung war, gab es immerhin 2 Mal vor Kriegsende) wird gegen die 1948ger Version des IS-7 gestellt. Das Problem das daraus resultiert ist das die russischen Panzer leichter, wendiger und aufgrund der geneigten Panzerung äquivalente oder sogar bessere Nehmerqualitäten haben als die deutschen Panzer mit ihren oftmals graden Panzerungen und für ihre Zeit schlechtere Motorisierung und ihr eigentliches herausstellungsmerkmal der wesentlich überlegeneren Bewaffnung wird oftmals egalisiert im Fall von T9 und T10 Panzern (VK 4502 und Maus gegen IS-4 und IS-7 ist die Russische Waffe sogar überlegen). Hinzu kommt das der Maus zusätzlich benachteiligt wurde indem seine Panzerung effektiv sogar verringert wurde und seine Geschwindigkeit dafür nur sehr gering erhöht. Das stößt schon etwas bitter auf, während der IS-7 (Stufe 10 Panzer) quasi 4 Jahre mehr Entwicklung als jedes andere Fahrzeug auf dem Buckel hat was ihn jegliches anderes Fahrzeug klar deklassieren lässt, sicherlich ist er im Heck nicht übermäßig stark gepanzert aber durch die stark geneigte Panzerung, das insgesamt flache Profil, die sehr starke Bewaffnung und eine Geschwindig- und Wendigkeit die sogar mit mittleren Panzern konkurrieren kann sprechen für sich. Eine Beschränkung auf 8 Stufen mit dem Tiger II und dem IS-2 oder IS-3 wäre wesentlich besser und authentischer gewesen.

Ein weiteres Problem ist die Artillerie. Im momentanen Spiel erscheint sie mir einfach zu gut. Gefühlt 80% der Matches werden oftmals nur durch 1 oder 2 fähig/unfähige Artillerie-Spieler entschieden, nämlich das man entweder 2 echte Superspieler auf der einen Seite hat oder aber das man 2 absolut unfähige auf der anderen Seite hat, so dass eine durchschnittliche Leistung der gegnerischen Artillerie auch locker ausreicht. Ich empfinde es als ein krasses Missverhältnis das die Performance von ca. 6% der Spieler einer Partie über den Ausgang entscheidet ungeachtet von sonst evtl. gezeigter guter bis sehr guter Performance anderer Spieler. Dies kann auch bisweilen passieren wenn das Matchmaking der einen Seite zu viel Artillerie zuteilt, was i.d.R. einen ebensolchen verheerenden Effekt erzielt.

Womit wir auch beim derzeitigen größten Manko sind – dem Matchmaking. Das Matchmaking ist IMHO derzeit zu sehr darauf bemüht die Wartezeiten gering zu halten, dies führt dazu das Teilweise bis zu 5 Tiers (Technikstufen), für Artillerie manchmal sogar mehr, zusammengefasst werden um eine einzige Schlacht zu bestücken. Das bedeutet dann das es Spieler gibt die mit einem PzKpfw III mit maximal 60mm Panzerung (Front) und minimal 15mm Panzerung (Heck) und einer schimmeligen 37mm oder 50mm (bin mir nicht sicher ob man hier überhaupt die 75mm kurzvarianten einbauen darf wie das in der Ausf. M und N gemacht wurde) Kanone dann auf Spieler losgelassen werden die in einem Königstiger oder einem IS-3 sitzen. Das sind also Gegner unterwegs die praktisch einen „Onehit“ landen können und effektiv nur unter absolut idealen Bedingungen (Entfernung, Winkel, am schwächsten gepanzerte Stelle) überhaupt angekratzt werden können und ich meine hier so 1% Schaden pro Schuss, alle 7 Sekunden oder etwas in der Art. Quasi so etwas wie Wladimir Klitschko gegen einen Dreijährigen mit nem‘ schweren linken Haken. Mehr als einmal hatte ich schon ähnliche Situationen wo ich dem Gegner 2 oder mehr Klassen unterlegen war und ich ihm 7 teilweise sogar bis zu 13 Treffer in Folge erfolgreich platzieren konnte, dabei jedoch weder ein wichtiges System ausschalten konnte noch sonst etwas und dann nach mehr als 1 Minute 1 vs. 1 hat es dann entweder der Gegner geschafft einen einzige nur halbwegs gezielten Schuss zu platzieren oder aber die Artillerie hat sich dann endlich erbarmt ihren dicken Panzer von der lästigen Mücke zu befreien oder aber ein anderer Panzer ist in der Zeit über die halbe Karte gefahren um dann einen Treffer zu laden. 2 Gegner gleichzeitig auszumanövrieren während man nicht genug Feuerkraft hat um einen der Gegner mit 4 oder 5 Schuss auszuschalten endet damit das einem vermutlich der Platz ausgeht um permanent den beiden Kanonen des Gegners zu entkommen.

Fazit: Wie gesagt das Spiel macht mir derzeit noch eine Menge Spaß und da es die Beta ist und für Umsonst, kann man quasi nicht meckern. Dennoch gibt es ein zwei keine Macken die Schade sind und bei denen ich mir ehrlich gesagt nicht erklären kann wieso sie überhaupt da sind. Aber es gibt auch wie bereits erwähnt zwei große Probleme: Matchmaking und Artillerie. Diese müssen auf jeden Fall bewältig werden. Denn dauerhaft wird man nicht genug zahlende Kunden finden die sich als williges Kanonfutter anbieten, gerade auch für Neueinsteiger wird sich das Spiel signifikant anders darstellen und wird kaum Erfolgserlebnis bereithalten die ihn zum Weiterspielen und Kaufen bzw. Micropayments bewegen wenn er nur dazu dient das die early Adopters ohne großen Aufwand ihre Killratio verbessern. Hier müssen auf jeden Fall wegen gefunden werden, notfalls auch über Wartezeit um die Gruppen homogener zu gestalten, ein Welpenschutz muss implementiert werden und ein ELO der sich sowohl aus Siegen, als auch aus Abschüssen, Assists und den sonstigen Auszeichnungen errechnet, müssen implementiert werden, ansonsten flagshipped das ganze derbe.

Montag, 18. Oktober 2010

Es geht vorran

Es gibt Fortschritte. Ich habe Heute mit meinem Sachbearbeiter von der KK gesprochen und der hatte echt coole Neuigkeiten für mich. Ich habe meine Unterlagen am 14.10 (also am Donnerstag letzte Woche) auf die Reise geschickt und mein Sachbearbeiter sagte mir Heute, dass er die Unterlagen schon letzte Woche an den MDK weitergeleitet hat. Das ist wirklich echt Fett!!!

Ich meine ich hatte mich echt darauf eingerichtet, dass die Unterlagen erstmal auch unter dem Gesichtspunkt der Vermeidung und Zermürbung erstmal 2 oder 3 Wochen auf irgendeinem Ablagestapel meines Sachbearbeiters rumgammeln würden und er sie dann mal gemächlich, "nur nicht hetzen" und so an den MDK weiterschieben würde. Ich meine das ist echt überraschend, denn immerhin geht es hier darum Geld in die Hand zu nehmen und etwas zu bezahlen, was primär erstmal keine gesetzliche Kassenleistung ist. Na klar wäre das im Endeffekt blöd, weils erstens mich sehr traurig machen würde und zweitens dadurch für die Behandlung von Begleiterkrankungen massiv mehr Kohle rausgefeuert würde, aber dazu sie dann ja verpflichtet.

Tja jetzt heisst es also weiterwarten. Wenn ich Glück habe dann habe ich schon Ende nächster Woche also so rund um den 29.10 schon einen positiven Bescheid. Also nun heisst es weiter *Daumendrücken*. Ich werde weiterhin hier berichten (auch wenns evtl. außer mir keine Sau interessiert) ;)

Sonntag, 17. Oktober 2010

Warum ist das so verfickt schwer?

Das ist echt die Frage die ich mir schon echt seit Monaten stelle?!?

Worum es geht?

Natürlich hier in diesen verfickten Blog zu schreiben. Denn eigentlich hab ich Zeit, Lust und es gibt auch eigentlich genug über das ich reden könnte. Nicht das meine Gedanken irgendwie Weltbewegend wären, nein keine Atomphysik und auch überhaupt nicht Pulitzervedächtig. Nein einfach der ganz normale gequirrlte Quark der meinem Hirn so entspringt. Von subjektiven Reviews über Spiele und Filme (und ich sehe in letzter Zeit echt nicht gerade wenige) über einfach mal den schnellen Seelenstrip im Vorbeigehen.

Also warum zum Henker, krieg ich es dann nicht auf die Reihe hier zu posten?

Japp - das hatt ich mir gedacht, euch fällt auch kein Grund ein.

Naja gestern Abend waren wir in der Spätvorstellung von Social Network und ich muss sagen der LOL-Faktor ist schon extrem hoch. Ich habe mich auf jeden Fall besten unterhalten gefühlt.

Überhaupt - momentan sind gute Zeiten für Kinogänger (die meinen Geschmack teilen) *fg* - Ich meine Social Network, The Town, Despicable Me, The American, um nur einige zu nennen, da ist man schon recht ordentlich unterhalten worden.

Tja neben dem Kino gibts natürlich auch an anderen Fronten neues. World of Tanks, wozu ich hoffentlich noch dieses Leben endlich mal mein Review posten werden das ja eigentlich schon mindestens seit 2 oder 3 Wochen zu 95% Fertig ist (Ein Schicksal das eigentlich hunderte von Beiträgen teilen, fast fertig, aber irgendwie poste ich sie dann doch nicht).

Dann bin ich momentan mal wieder derbe angefixt von unserer Shadowrun (SR4) Pen & Paper Kampagne, worüber ich die Tage auch hoffe mal ausführlicher zu schreiben.

Tja und dann wäre da natürlich noch das ich mächtig daran gearbeitet habe meinen Antrag für meine bariatrisch chirurgische Maßnahme in trockene Tücher zu kriegen, wobei ich auch erfolgreich war und Mitte der Woche ist der Antrag raus. Jetzt heißt es ersteinmal WARTEN WARTEN und ähm... ach ja - WARTEN!!

Donnerstag, 26. August 2010

Salt - Ein Review

Kaum zu glauben, nach all den Jahren belebt Hollywood den Russen wieder. Ok diesmal mit einem kleinen Twist, dennoch kann der Film seine Traditionen eindeutig nicht verleugnen.
Doch Hollywood bruzelt diesmal das Rezept des guten alten Kalten-Krieg Spionage Thrillers mit neuer Würze und geizt nicht ordentliche Bourne-Triologe reinzurühren.

Doch leider gehen die durchaus vorhandenen Qualitäten im Actioneinheitsbrei irgendwann unter. Es hätte dem Film durchaus gut getan etwas mehr Zeit auf Story hintergründe und Charakterentwicklung und Motivation zu verwenden. Bis auf Salt bleiben alle anderen Charaktere maximal 1-Dimensional und sind quasi nur Funktion und nicht Person/Charakter und auch Salt hebt sich davon nur marginal ab.



Fazit: Lockeres Popkornkino ohne Tiefgang, welches in sicherer 5min Taktung ein Actionfeuerwerk zelebriert dabei jedoch nur Standardkost liefert. Das ganze lässt sich ohne zu murren wegkucken, hebt sich dabei jedoch nur knapp aus dem Mittelfeld ab.